Gelungenes Innovationsevent des Fördervereins

Unter dem Titel „Diagnose stellen“ wurden vier Vorträge geboten, gefolgt von einem öffentlichen Dialog von Fachlauten aus Industrie und Forschung. Der rote Faden war die individuelle Medizin und die begleitende Diagnostik bei medikamentösen Therapien. Sie stellen neue Anforderungen an diagnostische Systeme und Verfahren, was das Thema auch aus Sicht des Fördervereins so interessant macht. Zahlreiche Vereinsmitglieder sind in der Entwicklung von Innovationen in diesem Bereich aktiv und der Verein selbst unterstützt schon seit vielen Jahren die Weiterentwicklung individualisierter medizinischer Ansätze mit einem Schwerpunkt auf zellbasierten, regenerativen Therapien.

Am NMI wurden Fragestellungen zur Diagnostik aus Sicht von pharmazeutischen Herstellern, molekularbiologischen Verfahren und physikalischen Messtechniken beleuchtet. Hieraus ergeben sich für Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen der Region neue Möglichkeiten und Chancen, die bei den anschließenden Diskussionen erörtert wurden. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Konrad Kohler, Vorstandsmitglied im Förderverein und Direktor des Tübinger Zentrums für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin ZRM. Kohler hob die Bandbreite der Beiträge hervor, die auch für die umfassende regionale Leistungsfähigkeit in diesem Bereich steht. „Sowohl was die Entwickler als auch was die Methoden angeht, wurde ein sehr guter Querschnitt präsentiert. Die Beiträge kamen von universitären Gruppen, aus den Forschungsabteilungen von KMU und aus pharmazeutischen Großunternehmen“. Die Teilnehmer konnten das Thema also aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen, was den besonderen Reiz der Veranstaltung ausmachte.