Gesundheitsregion REGiNA beim TÜFFF

 

Am 25. April 2014 stellte sich die Universität Tübingen erstmals mit dem Tübinger Fenster für Forschung, kurz TÜFFF, der Öffentlichkeit vor. Mit dabei: Das Zentrum für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin ZRM mit der Gesundheitsregion REGiNA.

Rund 1.500 Besucher zählte das erste Tübinger Fenster für Forschung, das die Universität Tübingen am Freitag, dem 25. April 2014 im Hörsaalzentrum auf der Tübinger Morgenstelle veranstaltete. Zahlreiche Info- und Mitmachstände sowie ein umfangreiches Vortragsprogramm gaben den Besuchern einen Einblick in die breite Palette der universitären Forschung – von den Geisteswissenschaften bis zu Natur- und Ingenieurwissenschaften war alles vertreten. Außerdem zeigten die Tübinger Max-Planck-Institute, wie sie mit der Evolutionsbiologie, der biologischen Kybernetik und der Forschung zu Intelligenten Systemen den Forschungsstandort Tübingen prägen.

Wie nutzbringend Forschungsergebnisse aus den Life Sciences für die Medizin sein können, demonstrierte das Zentrum für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin ZRM anhand innovativer Verfahren und Produkte der Regenerativen Medizin. Dieses transdisziplinäre Forschungs- und Anwendungsgebiet erhält aus Tübinger Forschungs- und Entwicklungsschmieden wesentliche Impulse. So wurde zum Beispiel die Regeneration von Gelenkknorpel mithilfe eines trägerbasierten Verfahrens (ACT) in wesentlichen Teilen von Forschern und Unternehmen aus Tübingen und Reutlingen entwickelt. Ein aktuelles Beispiel ist die von der DFG geförderte klinische Forschergruppe an der Urologischen Universitätsklinik, die sich mit der Regeneration des Schließmuskels befasst und somit eine ursächliche Therapie von Belastungsinkontinenz entwickeln will.

Diese und weitere anwendungsnahe Forschungsarbeiten wurden am Stand des ZRM vorgestellt. Zentraler Bestandteil waren die Projekte der Gesundheitsregion REGiNA, die zu einem großen Teil an Instituten der Universität Tübingen und dem Universitätsklinikum sowie bei Unternehmen in ihrem Umfeld durchgeführt werden. Dabei dreht sich alles um innovative Biomaterialien und Zellen des jeweiligen Patienten, deren regenerativen Kapazitäten durch die Hightech-Verfahren optimal erschlossen werden sollen. Das ZRM-Team demonstrierte anhand von Modellen und Filmen, was dabei heute schon möglich ist und was die Zukunft bereit hält.

Prof. Dr. Bernd Engler (li), Rektor der Eberhard Karls Universität Tübingen, am REGiNA-Stand bei Prof. Dr. Konrad Kohler (re) und Dr. Heike Lehmann (Mitte) vom ZRM. Foto: Universität Tübingen

Das ZRM präsentierte sich mit der Gesundheitsregion REGiNA. Foto: Lehmann