Viel Lob und Zuspruch für zweites Netzwerktreffen des Vereins

Neben dem Austausch zwischen Akteuren der Medizintechnik und der Biotechnologie stand die Vernetzung zwischen Industrie und Forschungseinrichtungen im Fokus. Prof. Dr. Claus Claussen, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins, führte durch den Abend, machte deutlich, wie wichtig es ist, die Kooperationen zu stärken, wies eingangs aber auch auf das bereits Erreichte hin. Und das kann sich sehen lassen, wie beispielsweise die rund 20 Stipendien zeigen, die Unternehmen aus den Life Sciences bisher schon für den 2010 angelaufenen Tübinger Studiengang Medizintechnik zur Verfügung gestellt haben. Prof. Dr. Herbert Müther, Prorektor für Forschung an der Universität Tübingen, hob in seinem Vortrag die netzwerkstiftende Rolle des IZST, des Interuniversitären Zentrums für medizinische Technologien Stuttgart-Tübingen hervor und betonte, dass sich die Universität auch im Rahmen ihres Zukunftskonzeptes zur Exzellenzinitiative noch stärker im Bereich Medizintechnik engagieren will.

Die Vorträge zeigten beeindruckende Schnittmengen zwischen den Branchen und zwischen Wirtschaft und Akademia und wiesen damit in die Zukunft. Zahlreiche Erfolgs-Beispiele kamen von Projektpartnern der BMBF-geförderten Gesundheitsregion REGiNA, die mit großer Beteiligung von Vereinsmitgliedern die Regenerative Medizin in Richtung Anwendung voran treibt. Immer wieder betonten die Referenten, seien es Kliniker, Wissenschaftler oder Redner aus Unternehmen, wie wichtig das vernetzte Arbeiten für erfolgreiche Projekte ist. Um auf persönlicher Ebene hier neue Impulse zu finden, wurde den Gästen im Foyer abschließend ein Rahmen für weitere Gespräche geboten.

 

Prof. Dr. Herbert Müther, Prorektor für Forschung
der Universität Tübingen, hielt den ersten Vortrag.
Foto: Lehmann