Aktuelles

Science2Start Ideenwettbewerb 2021: Gewinner geehrt

Den 1. Platz belegte ein Team der Universität Stuttgart, das optische Linsen für Endoskope mit neuen Fähigkeiten aus dem 3D-Drucker herstellt. Über den 2. Platz freuten sich zwei Forscher der Universität Tübingen, die nachhaltiges Bioplastik mit Hilfe von Bakterien entwickeln. Und den 3. Platz erreichte ein Start-up aus Tübingen, das für den Laboralltag automatisierte Routinediagnostik mittels KI liefern möchte. Die Gewinner sollten eigentlich im festlichen Rahmen der Feier zum 20-jährigen Jubiläum der BioRegio STERN am 6. Dezember 2021 verkündet werden; diese Veranstaltung musste jedoch pandemiebedingt verschoben werden.

Die Gewinner erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 4.500 Euro, die wie in den vergangenen Jahren von „Voelker & Partner Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer“ ausgelobt worden waren. Die Schecks überreichten Dr. Gerrit Hötzel und Dr. Christian Lindemann den Teams in Stuttgart und Tübingen gemeinsam mit BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg. „Es ist bedauerlich, dass wir ihnen heute nicht den festlichen Rahmen unserer Jubiläumsfeier bieten können“, erklärte Eichenberg. „Die ausgezeichneten Ideen dieser Wissenschaftler hätten das verdient.“

Weitere Informationen zu Science2Start

BioMedTech-Verein mit neuem Vorstand

Am Donnerstag, dem 16. September 2021, fand die Mitgliederversammlung des BioMedTech-Vereins statt. Zentraler Bestandteil waren die Vorstandswahlen, die in diesem Jahr größere personelle Veränderungen mit sich brachten.

Nach vielen Jahren erfolgreichen Wirkens schieden Klaus-Günter Eberle, Dr. Angelika Haage, Hans Marquart und Prof. Dr. Heinrich Planck aus dem Vorstand aus. Für ihr langjähriges, strategisches und tatkräftiges Engagement dankte Ihnen der Vorstand unter großem Beifall der Mitglieder herzlichst. In ihrer Zeit im Vorstand haben alle vier die Entwicklung des Vereins wesentlich mitgestaltet und aktiv dazu beigetragen, die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Alle anderen bisherigen Vorstandsmitglieder kandidierten erneut und wurden per Wahl in Ihrem Amt bestätigt. Neu zu besetzen waren insgesamt vier Vorstandssitze. Zur Wahl stellten sich Dr. Ulrike Brucklacher, Fachanwältin Medizinrecht, Partner, VOELKER & Partner Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater mbB, Reutlingen; Dr. Jürgen Bernhardt, Geschäftsführer und Gründer der BioTeSys GmbH, Esslingen; Prof. Dr. Bernhard Hirt, Direktor des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik, Universität Tübingen sowie Prof. Dr. Petra Kluger, Vizepräsidentin Forschung der Hochschule Reutlingen. Alle drei Kandidaten wurden von den Mitgliedern einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an.

Der neugewählte Vorstand des BioMedTech-Vereins setzt sich damit wie folgt zusammen:

  • - Dr. Steffen Hüttner, Vorstand der HB Technologies AG, Tübingen (Vorstandsvorsitzender)
  • - Prof. Dr. Arnulf Stenzl, Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Tübingen (stellv. Vorstandsvorsitzender)
  • - Dr. Ulrike Brucklacher, Fachanwältin Medizinrecht, Partner, VOELKER & Partner Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater mbB, Reutlingen
  • - Dr. Jürgen Bernhardt, Geschäftsführer und Gründer der BioTeSys GmbH
  • - Prof. Dr. Markus Enderle, Mitglied der Geschäftsleitung der ERBE Elektromedizin GmbH, Tübingen
  • - Prof. Dr. Bernhard Hirt, Direktor des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik, Universität Tübingen
  • - Dr. Klaus M. Irion, Mitglied des Verwaltungsrates der KARL STORZ SE & Co.KG, Tuttlingen
  • - Prof. Dr. Petra Kluger, Vizepräsidentin Forschung der Hochschule Reutlingen
  • - Prof. Dr. Konrad Kohler, ehem. Leiter des Zentrums für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin (ZRM) der Universität und des Universitätsklinikums Tübingen
  • - Dr. Christoph-M. Pfefferle, selbständig. Unternehmensberater, Dettingen (Schatzmeister)
  • - Dr.-Ing. Katrin Sternberg, Vizepräsidentin Research and Development der Aesculap AG, Tuttlingen

 

Der neu gewählte Vorstand (vlnr): Dr. Steffen Hüttner (Vorstandsvorsitzender), Prof. Dr. Konrad Kohler, Dr. Jürgen Bernhardt, Dr. Ulrike Brucklacher, Prof. Dr. Petra Kluger, Dr. Klaus M. Irion, Dr. Christoph-M. Pfefferle (Schatzmeister), Prof. Dr. Bernhard Hirt; nicht im Bild: Prof. Dr. Arnulf Stenzl (stellvertr. Vorstandsvorsitzender) und Dr.-Ing. Katrin Sternberg

„BioMedTech regional" Nr. 41 jetzt auf unserer Webseite

„BioMedTech regional", die Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, erscheint in der Regel drei Mal jährlich als exklusive Printausgabe für unsere Mitglieder – und für alle, die es werden wollen.

Auch in COVID-19-Zeiten möchte der BioMedTech-Verein wie gewohnt mit „BioMedTech regional" über News, Auszeichnungen, Termine und Ausschreibungen in der Region informieren. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift nach wie vor als Printprodukt per Post zugeschickt.

Da die Auslage- und Weitergabe-Möglichkeiten durch die COVID-19-Pandemie derzeit jedoch sehr eingeschränkt sind, ist die aktuelle Ausgabe von „BioMedTech regional", der Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, jetzt auch als PDF im Web zugänglich.

Innovationstag zur „Apotheke des 21. Jahrhunderts"

Tübingen, 20. Juli 2021. In der Tübinger Schlossküche wurde vor über 150 Jahren die Nukleinsäure entdeckt, der Grundstoff der Erbsubstanzen DNA und RNA. Letztere ist der zentrale Wirkstoff der Impfstoffe, die zur Überwindung der Corona-Pandemie beitragen. Die RNA und weitere Biomoleküle kommen aber auch als Wirkstoffe für ganz neue Medikamentenklassen in der personalisierten Medizin in Frage. Zwei neue Zentren in Tübingen sollen nun dazu beitragen, die Medikamente für die „Apotheke des 21. Jahrhunderts“ herzustellen.

Es ist heute möglich, aufgrund von genetischen, molekularen oder zellulären Besonderheiten jedes Patienten Medikamente maßgeschneidert herzustellen. Bei individualisierten Krebsbehandlungen kommen Wirkstoffe zum Einsatz, die auf den jeweiligen Tumor des Patienten zugeschnitten sind. Die neuartigen Wirkstoffe basieren auf RNA, Biologicals oder Peptiden. Biologicals sind biotechnologisch hergestellte Proteine. Im Rahmen der Tübinger Innovationstage wurden die unterschiedlichen Biomoleküle als Wirkstoffe für die „Apotheke des 21. Jahrhunderts“ in einem Expertenkreis diskutiert.

„Der menschliche Körper ist selbst die Apotheke“, erläutert Dr. Franz-Werner Haas, CEO der CureVac AG, das Wirkprinzip der mRNA, der messenger-RNA. Das Tübinger Unternehmen leistete Pionierarbeit bei der Nutzung der RNA als Wirkstoff. „Die große Frage lautete dabei: Wo wird sich für die RNA als erstes ein Anwendungsfall ergeben?“. Es wurde der Impfstoff gegen Covid19. Neben der Wirkstoffentwicklung ist die zentrale Herausforderung die Technologieentwicklung im Bereich der Produktion. Die Verfahren müssen schnell vom Labormaßstab auf die Produktion von 100 Millionen Dosen überführt werden. Zudem verfolgt man bei CureVac mit dem RNA-Drucker das Ziel, bei der Produktion von RNA örtlich flexibel zu werden.

Neben der RNA hat Tübingen auch für die medizinische Nutzung der anderen Biomoleküle eine Spitzenstellung inne. „Die Region ist die Wiege der Immunologie“, unterstreicht Dr. Steffen Hüttner, Vorsitzender des Tübinger BioMedTech e.V.. Ergänzend zur Wissenschaft liegen die Stärken in der Region in der Automatisierung und Robotik sowie in der Überführung in die klinische Anwendung. Der Aufbau zweier Zentren wird mit Nachdruck verfolgt. Eines für die Biologicals und eines für Peptide.

Im „Zentrum zur Herstellung personalisierter Wirkstoffe“ soll eine Produktionsstätte zur Herstellung von Peptiden entstehen. Daran beteiligt sind die Tübinger Unternehmen CeGat GmbH und HB Technologies AG sowie das Interfakultäre Institut für Biochemie (IFIB) an der Universität Tübingen. Die dort hergestellten Medikamente sollen den Pharma- und Biotechunternehmen zur Verfügung stehen, die klinische Studien damit durchführen sowie den Kliniken, die diese Wirkstoffe bei ihren Patienten anwenden. Dr. Juliane Walz von der Abteilung für Immunologie der Universität Tübingen führt klinische Studien zur Peptid-Therapie mit Krebspatienten durch: „Die individuelle Betrachtung der Patienten ist erforderlich, da jeder Tumor einzigartig ist.“ Besonders wichtig ist für Sie dabei, dass die Universität Tübingen über ein GMP-Labor verfügt, also ein Labor bei dem die Good Manufacturing Practice (GMP) eingehalten wird. Dies ist erforderlich, um ein Medikament für die Behandlung am Patienten zuzulassen.

Im „Biological Development Center“ (BioDevCenter) vom Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) in Reutlingen und dem Werner Siemens Imaging Center an der Universität Tübingen sollen dagegen die Biologicals hergestellt werden. Biologicals werden beispielweise benötigt für innovative Behandlungen in der personalisierten Diagnostik und Medizin, für experimentelle Impfstoffe oder zur Beschichtung von Oberflächen. „Das BioDevCenter ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen einen niederschwelligen Zugang zur Entwicklung, Produktion und Testung der Biologicals“, so Prof. Dr. Ulrich Rothbauer vom NMI, der den Aufbau des BioDevCenters leitet. Durch den Zugang werden mehr Innovationen entstehen, die Entwicklungszeiten verkürzt und der Know-how-Zuwachs beschleunigt.

Das BioDevCenter und das Zentrum zur Herstellung personalisierter Wirkstoffe sind Leuchtturm- bzw. Schlüsselprojekte des regionalen Entwicklungskonzepts der Region Neckar-Alb und sollen nun in den nächsten Jahren aufgebaut werden. Zentraler Aspekt der Diskussion im Expertenkreis im Rahmen des Tübinger Innovationstags „Apotheke des 21. Jahrhunderts“ waren wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Diese sind beispielsweise im Bereich der Einhaltung der GMP-Vorgaben im Vergleich zur USA nicht gegeben. Christian O. Erbe, Präsident der IHK Reutlingen und Geschäftsführer der Tübinger Erbe Elektromedizin GmbH bedauert die Wettbewerbsnachteile im internationalem Umfeld. „Es gibt viel zu tun, damit die Innovationsfreundlichkeit bei Biomolekülen und in der Medizintechnik gegeben ist“, so Erbe.

Rückfragen zur Pressemeldung beantworten
Dr. Steffen Hüttner unter +49-7071-9761-30 oder steffen.huettner@h-net.com sowie
Dr. Verena Grimm unter +49-711 870 354 27 oder grimm@bioregio-stern.de.

Innovationstag "Space2Health"

Digitaler Gesundheitsassistent, DSGVO-konformer Messengerdienst und Messung von Stressbelastung, diese Anwendungen wurden bei der Veranstaltung Space2Health im Rahmen der Tübinger Innovationstage präsentiert. Alle drei Produkte sind in der Gesundheitsbranche zu finden und verdeutlichen das Potential der Weltraumtechnik für terrestrische Produkte.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des bundesweiten Space2Health Netzwerk des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) organisiert, das mit dieser Initiative eine Kommunikationsplattform für einen intensiven Wissens- und Ideenaustausch zwischen Raumfahrt und Gesundheitsbranche bereitstellt. Mit dem Themenschwerpunkt „Raumfahrt und Gesundheit“ sollen Innovationen gefördert werden und Problemstellungen im Gesundheitswesen mit Ansätzen aus der Raumfahrt gelöst werden.

Workshop Einschnitte -Einblicke wieder mit Präsenz

Die Workshopreihe „Einschnitte – Einblicke, Medizintechniker und Ärzte vor Ort im Dialog“ wurde Ende Juni am Institut für Klinische Anatomie der Universität Tübingen fortgesetzt - wieder mit Unterstützung durch den BioMedTech-Verein. Am anatomischen Präparat führten Ärztliche Direktoren und Oberärzte aus verschiedenen Fachrichtungen Eingriffe live durch. Sie diskutierten dabei Fragen rund um das Thema „Endoskopie und Robotik in Diagnostik und Chirurgie“.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier auf der Webseite von BioRegio STERN.

30. Juni 2021

Workshop-Reihe Einschnitte-Einblicke geht weiter

Die Workshopreihe „Einschnitte – Einblicke, Medizintechniker und Ärzte im Dialog“ wird am 30. Juni 2021 wieder am Institut für Klinische Anatomie der Universität Tübingen fortgesetzt. Am anatomischen Präparat führen Ärztliche Direktoren und Oberärzte aus relevanten Fachrichtungen verschiedene Eingriffe live endoskopisch und offen-chirurgisch durch. Sie diskutieren dabei Fragen rund um das Thema „Endoskopie | Robotik in Diagnostik | Chirurgie“.

Prof. Dr. Bernhard Hirt, Ärztlicher Direktor des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik, sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Arnulf Stenzl, Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie und Direktor des IZST, moderieren die Diskussion, die vom OP der Anatomie in den Hörsaal übertragen wird und an der sich die Teilnehmer direkt beteiligen können.

Die BioRegio STERN Management GmbH organisiert die Veranstaltungsreihe „Einschnitte – Einblicke“ seit 2016 gemeinsam mit dem Interuniversitären Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST) und dem BioMedTech-Verein.

Termin: 30. Juni 2021 von 14 bis 19 Uhr
Ort: Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik in Tübingen

Ein Teil der Veranstaltung findet als Live-Stream statt. Bitte melden Sie sich zur Teilnahme vor Ort oder für den Live-Stream vorab an:
info@zeeb-kommunikation.de

 

24. Juni 2021

Tübinger Innovationstage

Seit 2008 veranstaltet das IHK-Netzwerk Forschung & Entwicklung der IHK Reutlingen die jährlichen Innovationstage. In diesem Jahr finden die Veranstaltungen zwischen dem 24. Juni und dem 13. Juli statt. Auch in diesem Jahr unterstützt der BioMedTech-Verein die Innovationstage.

Die Tübinger Innovationstage 2021 finden mit einer Ausnahme in Präsenz an schönen Plätzen im Freien statt. Bei Regen fällt der betroffene Innovationstag aus.

Der BioMedTech-Verein unterstützt insbesondere die folgenden Veranstaltungen, deshalb erhalten Vereinsmitglieder für diese drei Veranstaltungen auch die Möglichkeit der Gebührenübernahme durch den Verein:

Den thematisch größten Fokus setzen die Innovationstage auf den Bereich Gesundheit. So findet der Innovationstag „Apotheke des 21. Jahrhunderts“ am Ort der Entdeckung der Ribonukleinsäure, kurz RNA, statt. Sie wurde 1869 in der zum Labor umfunktionierten Küche des Schlosses Hohentübingen entdeckt. 130 Jahre später entstand, ebenfalls in Tübingen, die Idee, RNA als Impfstoff einzusetzen. Bei diesem Innovationstag wird Dr. Franz-Werner Haas CEO der CureVac AG einer der Diskutanten sein.


Die Dynamik im Technologiepark Tübingen/Reutlingen ist unübersehbar: erfolgreiche Biotechnologie– und Medizintechnikunternehmen haben sich rund um die Sternwarte angesiedelt, Bauwerke sind entstanden, neue Straßen wurden angelegt und weitere Bautätigkeiten sind bereits in der Planung. Diese Entwicklung wird durch das Zentrum für künstliche Intelligenz, das Cyber Valley, noch beflügelt. Der Spaziergang ermöglicht Einblicke in Unternehmen und Institute.


Im Kloster Bebenhausen geht man der Frage nach, wie Weltraumtechnik und Gesundheitstechnik zusammenhängen. Überraschend viele Einsatzmöglichkeiten für die Gesundheits- und Medizintechnikbranche ergeben sich aus der Weltraumtechnik. Das bundesweite Netzwerk „Space2Health“ des DLR macht Station in der Bio- und Medtech-Hochburg Neckar-Alb. Zwei der vier Space2Health-Arbeitsgruppen, „Medizinische Versorgung - Technik und Prozesse“ und „Digitalisierung, KI und Datensicherheit“, beteiligen sich aktiv.


Bitte melden Sie sich frühzeitig an, da die Teilnehmeranzahl teilweise eng begrenzt ist.
Hier die Links zur Anmeldung:

Anmeldung "Apotheke des 21. Jahrhunderts - Dank RNA, Biologicals und co."
Dienstag, 13. Juli 2021 um 17 Uhr im Schlosshof des Schlosses Hohentübingen

Anmeldung "Unterwegs im Technologiepark Tübingen-Reutlingen"
Dienstag, 6. Juli 2021 um 13 bzw. 15 Uhr im Technologiepark Tübingen-Reutlingen am Standort Tübingen

Anmeldung "Space2Health: Weltraumtechnik wird Gesundheitstechnik"
Mittwoch, 7. Juli 2021 um 17 Uhr am Kloster Bebenhausen

Weitere Informationen

28. Mai 2021

Online-Impftalk/Panel Discussion mit dem d.a.i. am 9. Juni 2021

Dr. Adam Lauring, Virologe der University of Michigan, Dr. Ralf Amann, CEO von Prime Vector Technologies und Prof. Dr. Oliver Planz, CSO von Atriva Therapeutics, diskutieren, wie Impf- und Wirkstoffe gegen COVID-19 entwickelt, getestet und für die Anwendung beim Menschen vorbereitet werden. Außerdem wird erörtert, wie Förderung in den USA und in Deutschland funktioniert.

Moderation:
Dr. Siegfried Bialojan, ehem. Executive Director Life Science Center Mannheim

Die Veranstaltung findet am 8. Juni 2021 ab 19 Uhr online auf Englisch statt und wird in Kooperation mit der Technologieförderung Reutlingen-Tübingen and dem Weltethos Institut Tübingen durchgeführt. Sie kann kostenfrei auf Zoom oder YouTube verfolgt werden:

https://www.dai-tuebingen.de/en/node/2415
bzw. http://www.dai-tuebingen.de/tv

Vereinszeitschrift „BioMedTech regional" jetzt auf unserer Webseite

„BioMedTech regional", die Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, erscheint in der Regel drei Mal jährlich als exklusive Printausgabe für unsere Mitglieder – und für alle, die es werden wollen.

Auch in COVID-19-Zeiten möchte der BioMedTech-Verein wie gewohnt mit „BioMedTech regional" über News, Auszeichnungen, Termine und Ausschreibungen in der Region informieren. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift nach wie vor als Printprodukt per Post zugeschickt.

Da die Auslage- und Weitergabe-Möglichkeiten durch die COVID-19-Pandemie derzeit jedoch sehr eingeschränkt sind, ist die aktuelle Ausgabe von „BioMedTech regional", der Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, jetzt auch als PDF im Web zugänglich.

29. April 2021

3. CoHMed-IDEENFORUM am 29. April 2021

Wie könnten intelligente und individualisierte Implantate der Zukunft aussehen? Welche technischen Methoden unterstützen bei der effizienten Umsetzung der MDR? Diesen und anderen Themen widmen sich die Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft beim 3. CoHMed-IDEENFORUM am 29. April 2021.

Die Teilnehmer können erstmals virtuell ihre medizintechnischen Fragestellungen zu den aktuellen Trends und Themen der Medizintechnik diskutieren und mit anderen interessierten Akteuren neue Ansätze für innovative Projektideen entwickeln.

3. CoHMed-IDEENFORUM | Do., 29.04.2021 | ab 16 Uhr
Virtuell via alfaview® | Zugang nach Registrierung über Anmeldeformular

Programm:
ab 15.30 h | Akkreditierung inkl. Soundcheck
16.00 h | Begrüßung und Vorstellung CoHMed
16.15 h | Vorstellung Best-Practice-Beispiel
16.30 h | Kurze Pause und Aufteilung in Diskussionsrunden mit Experten
16.35 h | Expertendialoge und Diskussionsrunden zu folgenden Themen:
- Biologisierung – Oberflächen, Beschichtungen und neue Materialien für den Einsatz in der Medizintechnik
- Digitalisierung – KI und Maschine-Learning für medizinische Prozesse
- Individualisierung – Methoden zur Nutzung patientenspezifischer Merkmale in Diagnostik und Therapie
- Miniaturisierung – Miniaturisierte Sensorik und Aktorik für Instrumente und Diagnostische Geräte
- MDR – Systematische Ansätze zur effizienten Zertifizierung
17.45 h | Abschlussrunde

- Änderungen vorbehalten -

Anmeldung:
Sie können sich unter www.cohmed.de/ideenforum bis zum 16. April 2021 für die Teilnahme am Ideenforum registrieren. Ca. eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie detaillierte Informationen zur Teilnahme sowie den Zugang zur Online-Veranstaltung.

Falls Sie am 29. April verhindert sein sollten, können Sie Ihre Projektidee natürlich trotzdem einreichen. Weitere Informationen zum CoHMed-Förderkonzept finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf www.cohmed.de/ideenforum. Bei Fragen oder Anregungen können Sie das Team unter cohmed@hs-furtwangen.de kontaktieren.

14. April 2021

Virtuelle Info-Veranstaltung zur IVDR am 14. April 2021

Die IHK Reutlingen lädt in Kooperation mit dem BioMedTech e. V. am 14. April 2021 um 17 Uhr zu einer Online-Informationsveranstaltung zum Thema „IVDR" ein.

Die europäischen Regelungen zu In-vitro-Diagnostika (IVDR) ändern sich mit Mai 2022 grundlegend. Vor allem durch die Neueinführung einer Klassifizierung für IVDs werden zukünftig viele Hersteller die Beteiligung einer Benannten Stelle benötigen. Dies betrifft ggf. auch die Hersteller von diagnostischen Geräten oder Software.

Die IHK Reutlingen stellt zusammen mit Schrack & Partner un din Kooperation mit dem BioMedTech e.V. die wichtigsten neuen Regelungen der IVDR kompakt vor und geht dabei auf die wesentlichen Änderungen ein. Dies soll Herstellern eine erste eigene Einschätzung zu den sie betreffenden Veränderungen ermöglichen. In virtuellen Nebenräumen (Breakout-Sessions) können im Anschluss noch spezifischere Fragen diskutiert werden.

Details sowie Programm und Anmeldelink finden Sie hier.

Kontakt für Nachfragen:

Manfred Kauer
Dr. Manfred Kauer
Technologietransfermanager
Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer (IHK-IWW)
Bereich Innovation und Umwelt

IHK Reutlingen
Hindenburgstr. 54, 72762 Reutlingen
Tel. 07121 201 - 134
E-Mail: kauer@reutlingen.ihk.de
Internet: http://www.reutlingen.ihk.de / www.ttm-bw.de

12. März 2021

Technologietransfer aus der Medizintechnik und den Lebenswissenschaften

Die IHK Reutlingen lädt in Kooperation mit dem BioMedTech e. V. zum virtuellen Austausch über innovative Ideen und Technologietransfermöglichkeiten aus der Medizintechnik und den Lebenswissenschaften ein.

In dem einstündigen Meeting am Freitag, 12. März, ab 16:00 Uhr werden Ergebnisse einer Befragung der lebenswissenschaftlichen Akteure der Region gebündelt, zur Diskussion gestellt und der konkreten Weiterbearbeitung zugeführt. Hierzu wird es mehrere Breakout-Sessions geben, denen Sie sich zuschalten können.

Die Veranstaltung wird über Zoom durchgeführt; Interessierte erhalten gerne den Link.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, bitte melden Sie sich beim Organisator an: kauer@reutlingen.ihk.de.

Dr. Manfred Kauer
Technologietransfermanager
Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer (IHK-IWW)
Bereich Innovation und Umwelt
IHK Reutlingen
Hindenburgstr. 54, 72762 Reutlingen
Tel. 07121 201 - 134
Fax 07121 201 - 4134

4C Accelerator Tübingen

Der kostenlose “4C Accelerator Tübingen” der Stiftung für Medizininnovationen, der Medical Innovations GmbH und der Universität Tübingen ist ein Qualifizierungsprogramm für Gründungsinteressierte und Startups und wird durch die Kampagne „Start-Up BW“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg gefördert.

Enthalten ist die Geschäftsmodellentwicklung bis zur „Investor Readiness“ durch die Ausarbeitung der spezifischen Bedürfnisse des Life Science und Health Care Sektor mit individueller Intensivbetreuung von medizinischen Experten in den 4C’s:

• C1-Commercialization: Umsätze im Gesundheitswesen planen (u.a. Kostenerstattung durch Krankenkassen)
• C2-Certification: Produkt und Firma zulassen
• C3-Clinical Studies: Evidenz des Produktes belegen
• C4-Copyright: Daten-/Schutzrechte strategisch nutzen

Bewerbungen sind bis zum 05.03.21 möglich auf Eventbrite.

4. Februar 2021

2. Veranstaltung Vortragsreihe „Wie kommt das Neue in die Medizin“

Beim zweiten Event der neuen Vortragsreihe der Stiftung für Medizin-Innovationen Tübingen gehen die Referenten wieder der Frage nach, warum es Start-ups aus der Gesundheitsbranche besonders schwer haben. Thema ist diesmal: „Den Startup-Hindernislauf zum ersten Nutzer bewältigen".

Termin: Donnerstag, 4. Februar 2021, 16-19 Uhr

Neben Impulsvorträgen von Prof. Dr. med. Thomas Gottwald (Startup-Gründer & Vorstand Ovesco Endoscopy AG), Prof. Dr. Ing. Thomas Bauernhansl (Institutsleiter Fraunhofer IPA sowie IFF der Universität Stuttgart) und Günther Steffen (Fonds-Manager beim Zukunftsfonds Heilbronn sowie Betreuer Biotech & Medtec Firmen) werden zusätzlich individuelle Beratungssitzungen mit Branchen-/ Industrieexperten für spezifische Fragestellungen bzgl. den 4C’s (Commercialization: Umsätze im Gesundheitswesen planen u.a. Kostenerstattung durch Krankenkassen, Certification: Produkt und Firma zulassen, Clinical Studies: Evidenz des Produktes belegen, Copyright: Schutzrechte strategisch nutzen) in separaten Online-Sitzungen angeboten.

Zum allgemeinen Anmeldelink und der zusätzlichen Bewerbung für die Beratungssitzungen bis zum 02.02.2021 geht es hier!

27. Januar 2021

Online-Workshop Einschnitte – Einblicke

Die Workshop-Reihe „Einschnitte ― Einblicke“ startet am 27. Januar online ins neue Jahr 2021.

Erstmals findet der Workshop – diesmal zum Fachgebiet „Endoskopie | Robotik in Diagnostik | Chirurgie“ – mit Live-Übertragungen aus dem OP der Klinischen Anatomie online statt. Am anatomischen Präparat veranschaulichen leitende Ärzte verschiedener Fachrichtungen von 16 bis 17 Uhr den Medical Need.

Die Teilnehmer – Medizintechniker und Ingenieure – sind diesmal online dabei und können live mit den Medizinern über neue Ideen für Instrumente oder Methoden diskutieren. Die Teilnahme am Workshop ist Mitarbeitern aus den Entwicklungsabteilungen von Medizintechnik-Unternehmen sowie Studierenden der Medizintechnik vorbehalten.
Spannender Gedankenaustausch zwischen Ärzten und Entwicklern via Live-Chat ist also garantiert.

Anmeldung

Vereinszeitung „BioMedTech regional" Dezember 2020

„BioMedTech regional", die Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, erscheint in der Regel drei Mal jährlich als exklusive Printausgabe für unsere Mitglieder – und für alle, die es werden wollen.

Auch in COVID-19-Zeiten möchte der BioMedTech-Verein wie gewohnt mit „BioMedTech regional" über News, Auszeichnungen, Termine und Ausschreibungen in der Region informieren. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift nach wie vor als Printprodukt per Post zugeschickt.

Da die Auslage- und Weitergabe-Möglichkeiten durch die COVID-19-Pandemie derzeit jedoch sehr eingeschränkt sind, ist die aktuelle Ausgabe von „BioMedTech regional", der Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, jetzt auch als PDF im Web zugänglich.

Neue Vortragsreihe „Wie kommt das Neue in die Medizin“

Beim ersten Event der neuen Vortragsreihe der Stiftung für Medizin-Innovationen Tübingen gehen die Referenten der Frage nach, warum es Start-ups aus der Gesundheitsbranche besonders schwer haben.

Termin: Donnerstag, 3. Dezember 2020, 16-19 Uhr

Neben Impulsvorträgen von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Wirtschaftsministerin BaWü), Dr. Ingmar Hoerr (Gründer der CureVac AG) und Prof. Ralf Kindervater (BIOPRO Geschäftsführer) werden zusätzlich individuelle Beratungssitzungen mit Branchen-/Industrieexperten für spezifische Fragestellungen bzgl. Marktzugang im Gesundheitswesen, Zulassung von medizinischen Produkten, klinische Studien, Schutzrechte in separaten Online-Sitzungen angeboten.

Zum allgemeinen Anmeldelink und der zusätzlichen Bewerbung für die Beratungssitzungen bis zum 30.11.2020 geht es hier!

 

Vereinszeitschrift „BioMedTech regional" jetzt auf unserer Webseite

„BioMedTech regional", die Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, erscheint in der Regel drei Mal jährlich als exklusive Printausgabe für unsere Mitglieder – und für alle, die es werden wollen.

Auch in COVID-19-Zeiten möchte der BioMedTech-Verein wie gewohnt mit „BioMedTech regional" über News, Auszeichnungen, Termine und Ausschreibungen in der Region informieren. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift nach wie vor als Printprodukt per Post zugeschickt.

Da die Auslage- und Weitergabe-Möglichkeiten durch die COVID-19-Pandemie derzeit jedoch sehr eingeschränkt sind, ist die aktuelle Ausgabe von „BioMedTech regional", der Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, jetzt auch als PDF im Web zugänglich.

Rückblick: Podiumsdiskussion Zukunftschancen

Podiumsdiskussion „Gesundheit: Chancen für die Zukunft“
9. Juli 2020, von 18-20 Uhr, am Tübinger Standort des Technologieparks Tübingen-Reutlingen

Die Podiumsdiskussion am 9. Juli im Tübinger Standort des TTR trug den Titel „Gesundheit: Chancen für die Zukunft“. Die Veranstaltung fand als Live-Stream und mit wenigen Teilnehmern vor Ort im Rahmen der von der IHK Reutlingen organisierten Reutlinger Innovationstage statt. Gastgeber waren der BioMedTech-Verein und das NMI Reutlingen. Nach einer Begrüßung durch IHK-Reutlingen-Präsident Christian O. Erbe moderierte Dr. Steffen Hüttner, Vorsitzender des BioMedTech-Vereins, die Statements und Diskussionen. Ein Schwerpunkt waren die Aktivitäten im BioMedTech-Netzwerk zu Corona und der Umgang mit der Krise. Ein wichtiger Diskussionspunkt waren die Lehren, die daraus für die Zukunft und den Erhalt der Innovationskraft in der Region zu ziehen sind. „Die Veranstaltung machte deutlich, wie stark unser Netzwerk daran beteiligt ist, mit innovativen Lösungen zur Bewältigung der Krise beizutragen. Die Beispiele zeigen, wie wichtig dafür eine breite Palette an Expertisen ist, sowohl im Forschungssektor als auch bei den Unternehmen, die schnell und flexibel ihre Prioritäten umlenkten. Daraus können wir viel für die Zukunft lernen und in der Diskussion wurde einmal mehr betont, wie wichtig im Krisenmodus ein funktionierendes Netzwerk ist", sagte Vorstandsmitglied Dr. Christoph-M. Pfefferle.