Aktuelles

„BioMedTech regional" Nr. 44 jetzt auf unserer Webseite

„BioMedTech regional", die Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, erscheint in der Regel drei Mal jährlich als exklusive Printausgabe für unsere Mitglieder – und für alle, die es werden wollen.

Der BioMedTech-Verein informiert mit „BioMedTech regional" über News, Auszeichnungen, Termine und Ausschreibungen in der Region. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift als Printprodukt per Post zugeschickt.

Die aktuelle Ausgabe von „BioMedTech regional", der Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, ist jetzt auch als PDF im Web zugänglich.

Rückblick Sommerempfang in Reutlingen

Der Sommerempfang, der gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V. und der Technologieparks Tübingen-Reutlingen (TTR) GmbH veranstaltet wurde, bot am vergangenen Donnerstagabend endlich wieder einmal eine Gelegenheit, das große Netzwerk der BioRegio STERN Management GmbH zu erleben, die jüngst ihre Gründung vor 20 Jahren feiern konnte. Ein eindrückliches Bild von der lebendigen Life-Sciences-Szene lieferte auch die neue Landkarte der BioRegion STERN, die beim Empfang in Reutlingen präsentiert wurde: Mehr als 400 Profile verteilen sich unter anderem auf die Kategorien Biotechnologie, Medizintechnik, Engineering und Digital Health/IT.

Im Rahmen dieses regionalen Branchentreffens von Unternehmern, Wissenschaftlern, Investoren und Politikern fand die Preisverleihung des Science2Start Wettbewerbs statt. Zum 13. Mal wurden wirtschaftlich aussichtsreiche Life-Sciences-Ideen von Wissenschaftlern und Gründern aus der Region ausgezeichnet. Für Prof. Dr. Thomas Gottwald, Mitglied des Aufsichtsrats und Anteilseigner der Ovesco Endoscopy AG, der die Keynote hätte halten sollen, jedoch kurzfristig absagen musste, sprang Dr. Christian Lindemann von Voelker & Partner Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer ein, die die Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.500 Euro ausgelobt hatten. „Neugier verbindet uns alle, die jungen Unternehmer stehen hier, weil sie neugierig waren an einem bestimmten Punkt und nach wie vor neugierig sind“, sagte Dr. Lindemann an die Preisträger gerichtet. „Ich selber habe das Privileg, an dieser Neugier teilhaben zu dürfen und heute schon zu erfahren, was morgen oder übermorgen Thema sein wird. Die Neugier treibt Sie täglich an, das Thema Gesundheit für Menschen voranzubringen. Was kann es Schöneres geben?“

Anschließend wurden diese vier Teams aus der BioRegion STERN ausgezeichnet:

1. Platz „TWYCE – 2 Zielmoleküle auf Krebszellen + 2 Signale für T Zellen: Game Changer in der Krebsimmuntherapie für solide Tumore“
Dr. Martin Pflügler, Prof. Dr. Gundram Jung und Prof. Dr. Helmut Salih aus der am Universitätsklinikum Tübingen und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) angesiedelten klinischen Kooperationseinheit Translationale Immunologie entwickeln eine neue Therapie zur Behandlung insbesondere von soliden Tumoren, wo Immuntherapien bislang meist scheitern. Die Forscher arbeiten daran, sogenannte T Zellen, die potentesten Zellen der Immunabwehr, gezielt gegen Krebszellen zu aktivieren. Im Rahmen der zu gründenden Firma TWYCE wird ein einzigartiger kombinatorischer Ansatz verfolgt, bei dem zwei funktionell miteinander interagierende bispezifische Antikörper eingesetzt werden, um die gegenwärtigen Herausforderungen hinsichtlich Wirkung und Reduktion der Nebenwirkungen einer T Zell-basierten Immuntherapie zu lösen. Die erste klinische Evaluation der neuen Antikörper soll bei Patienten mit Prostatakarzinom und Lungenkrebs erfolgen.

2. Platz „Molekulare Bildgebung als begleitende Diagnostik – Nanobody-basierte Präzisionsradiotracer für ImmunoPET“
Das Team um Teresa Wagner, Dr. Philipp Kaiser und Dr. Björn Tränkle vom NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut in Reutlingen entwickelt spezielle Nanobodies, auch Nanoantikörper genannt, die gegen Immunzellmarker gerichtet sind. Diese innovativen Nachweismoleküle können als Tracer für die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) eingesetzt werden – eine bildgebende Untersuchung, bei der dem Patienten eine schwach radioaktive Substanz (Tracer) gespritzt wird. Die Nanobody-basierten Tracer sind in der Lage Immunzellen im Tumorgewebe zu erkennen. Dieses neue Verfahren in der Tumor-Diagnostik ermöglicht es Krebs-Immuntherapien individuell auf den Patienten abzustimmen um die Effizienz der Therapie zu steigern und gleichzeitig Kosten sowie Nebenwirkungen zu senken.

3. Platz „Apelvo“
Die Fysor GmbH mit Sitz in Tübingen entwickelt Apelvo. Das ist ein gamifiziertes, also spielerisches Trainingssystem zur Prävention und Behandlung von Harn- und Stuhlinkontinenz, Senkungsbeschwerden und anderen Symptomen einer vernachlässigten oder verletzten Beckenbodenmuskulatur von Frauen, Männern und Kindern. Dabei misst Apelvo die Muskelaktivität des Beckenbodens über Hautelektroden und wandelt diese in Steuersignale für Exergames (=Trainingsspiele) um, die auf handelsüblichen Smartphones und Tablet PCs gespielt werden können. Damit wird erreicht, dass die Betroffenen ihre Beckenbodenmuskulatur häufiger und kontinuierlich trainieren und sich damit ihre Wahrnehmung, Koordination, Ausdauer und Kraft nachhaltig verbessern.

3. Platz „TuCAN – Tübingen Cognitive Assessment for Neuropsychiatric Disorders“
Das Team um Dipl.-Psych. Christian Mychajliw, von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen (BSc. Louisa Sting, MSc. Kristina Dawidowsky, Dr. Heiko Holz und Dr. Franz Wortha) entwickelt TuCAN. Die App ermöglicht ein nutzerorientiertes und bedarfsgerechtes Diagnostikverfahren für neuropsychiatrische Erkrankungen wie z.B. Demenz, Parkinson oder Depression mit Hilfe des Tablets. Die Anwendung beinhaltet etablierte Aufgaben für die Patienten und Patientinnen und ergänzt die Antworten mit zusätzlichen aufgezeichneten digitalen Informationen, die anschließend mittels Machine Learning automatisch und objektiv ausgewertet werden sollen. TuCAN kann dadurch das (fach-) ärztliche Personal bei frühzeitigen und differentiellen Diagnosen unterstützen und die Durchführung und Auswertung der diagnostischen neuropsychologischen Tests effizienter und effektiver gestalten.

Quelle: BioRegio STERN

 

19.7.2022

Cyberbrunch in Metzingen

Wir freuen uns sehr, den vergangenes Jahr coronabedingt verschobenen CyberBrunch wieder ankündigen zu dürfen. Der CyberBrunch findet nun wie folgt statt:
 
Termin: Dienstag, den 19.07.2022, ab 09:30 Uhr (Präsenzveranstaltung)
Ort (NEU): Motorworld Manufaktur Metzingen
 
Wir werden auf die aktuelle Lage im Bereich CyberSecurity für Unternehmen eingehen. Es werden mögliche Angriffsszenarien technisch vorgespielt, aus der Praxis der Kriminalpolizei berichtet, die rechtlich dringend notwendigen Maßnahmen und die Haftungsrisiken aufgezeigt sowie die Möglichkeiten der Versicherung dieser Risiken dargestellt. Im Rahmen des Frühstücks werden sprechen:
 
- Sebastian Schreiber (Geschäftsführer SySS GmbH)
- Axel Heiner (Kriminaloberkommissar)
- Dr. Steffen Hüttner (Vorstandsvorsitzender des BioMedTech e.V. und Vorstand der Hüttner AG)
- Hardy Kampke / Jürgen Max Veith (Geschäftsführer Vorsorgecenter HÖTZEL GmbH)
- Sascha Ruckes (Produktmanager Cyberversicherung Württembergische)
- Dr. Gerrit Hötzel (VOELKER & Partner mbB)
 
Für Interessierte erfolgt zudem eine Führung durch die Motorworld (rund 20 Minuten).
 
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
 
 
Bitte melden Sie sich auch dann an, wenn Sie sich bereits im vergangenen Jahr angemeldet haben.

4C Accelerator Tübingen: Jetzt bewerben

Mehr als 20 Startups aus den medizinischen Life Sciences wurden bereits mit dem 4C Accelerator Tübingen und seinem für die Rudolf-Diesel-Medaille nominierten Förderkonzept unterstützt werden.

In der aktuellen Runde des Qualifizierungsprogramms für nationale und internationale Startups der Gesundheitsbranche werden noch bis zum 22.07.2022 Bewerbungen angenommen.

Gefördert wird das Programm durch die Kampagne „Start-Up BW“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, der Stiftung für Medizin-Innovationen und der B. Braun Stiftung.

Weitere Informationen

Innovationstage Zollernalb 2022

Das IHK-Netzwerk Forschung & Entwicklung veranstaltet seit 2008 die jährlichen Innovationstage. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „produzieren: hier, jetzt und morgen.“

Ob Werkzeuge, Elektro, Textil oder Medizintechnik – in Sachen Produktion zählt der Zollernalbkreis zu den Spitzenreitern in Baden-Württemberg. „Deglobalisierung“ aufgrund der zu engen Verstrickung der internationalen Lieferketten, CO2-freie Produktion sowie Digitalisierung inklusive Industrie 4.0 sind die Mega-Trends der Industrieunternehmen im weltweiten Wettbewerb. Innovationen sind gefragt. Das Motto der Innovationstage Zollernalb vom 29. Juni bis zum 14. Juli. 2022 lautet daher „produzieren: hier, jetzt und morgen.“

Begonnen wird mit dem „morgen“: In Meßstetten entsteht ein Vorzeige-Industriegebiet in Sachen Nachhaltigkeit am Ort der ehemaligen Kaserne. Viel Platz für neue Möglichkeiten. Davon können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Auftakts am 29. Juni überzeugen. Zudem werden Technologien wie 3D-Druck, Cloud-Manufacturing und technische Textilien an den vier Stationen in Meßstetten beleuchtet. Dazu werden regionale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für exzellenten Technologietransfer geehrt.

Sehr bewährt hat sich bei den Innovationstagen in Tübingen und Reutlingen der vergangenen Jahre ein geführter Spaziergang. Dieser findet in diesem Jahr am 30. Juni im Hechinger Industriegebiet Lotzenäcker mit Fokus Medizintechnik statt: „Route Lotzenäcker: Die Straße der Herz- und Gefäßspezialisten“. Auch die Veranstaltung „Apotheke des 21. Jahrhunderts" auf dem Campus Sigmaringen der Hochschule Albstadt-Sigmaringen am 12. Juli 2022 findet im Rahmen der Innovationstage statt. Den Abschluss bildet der gemeinsame Sommerempfang von BioRegio STERN, dem BioMedTech-Verein und der Technologieparks Tübingen-Reutlingen (TTR) GmbH am 14. Juli 2022 am TTR-Standort Reutlingen (Gerhard-Kindler-Straße 3).

12. Juli 2022

Hochschule Albstadt/Sigmaringen: Innovationstag „Apotheke des 21. Jahrhunderts"

Am Dienstag, 12. Juli 2022 von 15:00 bis ca. 18 Uhr findet auf dem Campus Sigmaringen / Modellfabrik der Hochschule Albstadt-Sigmaringen der Innovationstag „Apotheke des 21. Jahrhunderts" statt.

Die Wirkstoffe der Apotheke des 21. Jahrhunderts waren Thema der Tübinger Innovationstage 2021. Beim diesjährigen Innovationstag geht es um die dazu passende Pharmatechnik. Hier hat die Hochschule Albstadt-Sigmaringen viel zu bieten und Unternehmen der Region haben exzellente Möglichkeit, sich am Bau dieser Brücken zwischen Wirkstoffforschung und Medikamentenproduktion einzubringen. Damit individuelle Medikamente effizient beim Patienten ankommen, braucht es viele neue Ideen, Innovationen und Unternehmertum.
Best-Practices aus Wirtschaft und Wissenschaft werden gezeigt.

Mitglieder des BioMedTech-Vereins können kostenfrei teilnehmen.

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Anmeldung

29. Juni 2022

Neuer Workshop aus der Reihe „Einschnitte - Einblicke"

Am 29. Juni 2022 von 14 bis 19 Uhr wird die Workshop-Reihe „Einschnitte ― Einblicke“ mit einer Veranstaltung zum Thema „Orthopädie | Chirurgie | Reha-Technologie“ am Institut für Klinische Anatomie der Universität Tübingen fortgesetzt.

Der Workshop mit Live-OP-Übertragungen sowie praktischen Demonstrationen im OP der Klinischen Anatomie führt fächerübergreifend verschiedene Disziplinen an einen Tisch und bietet Fachleuten aus der Medizintechnik die Gelegenheit, unbewältigte Herausforderungen zu identifizieren – und neue Lösungsideen zu entwickeln.

In diesem Workshop erfahren die Medizintechniker direkt vom Arzt den „Medical Need“ und erhalten Ideen zur Neu- oder Weiterentwicklung von Instrumenten und Geräten.

„Einschnitte – Einblicke“ ist ein innovativer Workshop, der exklusiv Wissensvorsprung und damit Wettbewerbsvorteil schafft. Veranstalter sind die BioRegio STERN Management GmbH zusammen mit dem IZST - Interuniversitäres Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen und dem BioMedTech-Verein.

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VOELKER-Webinare „Update Medizinprodukterecht“

Die Webinare dieser neuen Veranstaltungsreihe sind kostenlos und haben jeweils eine Zeitdauer von 1,5 Stunden.
Das erste Webinar findet am 28. April 2022 von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr statt und beschäftigt sich mit dem Thema „Qualitätssicherungsvereinbarungen mit Lieferanten, Lohnherstellern und Vertriebspartnern“.

Merken sie sich auch die weiteren Termine vor (jeweils 15.00 bis 16.30 Uhr):

28.06.2022
28.09.2022
14.11.2022

Bitte richten Sie Ihre Anmeldung – unter Angabe Ihres Wunschtermins – per E-Mail an Frau Baum: s.baum@voelker-gruppe.com.

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„BioMedTech regional" Nr. 43 jetzt auf unserer Webseite

„BioMedTech regional", die Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, erscheint in der Regel drei Mal jährlich als exklusive Printausgabe für unsere Mitglieder – und für alle, die es werden wollen.

Auch in COVID-19-Zeiten möchte der BioMedTech-Verein wie gewohnt mit „BioMedTech regional" über News, Auszeichnungen, Termine und Ausschreibungen in der Region informieren. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift nach wie vor als Printprodukt per Post zugeschickt.

Da die Auslage- und Weitergabe-Möglichkeiten durch die COVID-19-Pandemie derzeit immer noch eingeschränkt sind, ist die aktuelle Ausgabe von „BioMedTech regional", der Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, jetzt auch als PDF im Web zugänglich.

09.03.2022

Biotech Finanz-Gipfel: 14. Juli 2022 Berlin

Am 14. Juli 2022 findet bei der Deutschen Bank in Berlin der Biotech Finanz-Gipfel statt - veranstaltet von BIO Deutschland, dem Branchenverband der Biotechnologie-Industrie.

Seit 2007 veranstaltet die BIO Deutschland den Biotech Finanz-Gipfel als spezialisierte Austausch- und Informationsplattform zum Thema Finanzen. Zielgruppe sind Finanzvorstände, Geschäftsführer sowie Leiter Corporate Finance und Rechnungswesen von Biotechnologie-Unternehmen. Den ca. 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird auch in diesem Jahr wieder viel Raum für Diskussionen und Austausch rund um das Thema Finanzen geboten.

Das Konferenzprogramm beleuchtet eine breite Palette an Themen, interessante Vorträge gibt es u. a. von Jens Holstein (BioNTech), Enno Spillner (Evotec) und Dr. Stefan Schneider (KPMG).

Am Vorabend (13.7.2022) gibt es die Möglichkeit, sich im Restaurant „Hugo& Notte“ am Gendarmenmarkt in geselliger Runde auszutauschen.

Kostenpflichtige Anmeldung

09.03.2022

Online-Workshop „Internationales Forschungsmarketing“

Um den individuellen Bedürfnissen forschender Unternehmen nachzukommen, bietet die Initiative „Research in Germany“ spezifische webbasierte Workshops an – zum Beispiel „Building Bridges - Potenziale des internationalen Forschungsaustausches für KMU“. Folgende Lerninhalte werden in der kostenlosen Qualifizierungsreihe für KMU vermittelt:

  • Aufzeigen von Potenzialen und Herausforderungen im Internationalen Forschungsmarketing
  • Handlungsempfehlungen zur ressourceneffizienten und nachhaltigen Umsetzung der Maßnahmen
  • Möglichkeit, individuelle Fragen mit Experten zu diskutieren

 

Der zweiteilige Online-Workshop „Internationale Strategie und Marketing für KMU" beantwortet die Frage, wie KMU sich strategisch und effektiv aufstellen könnten, wenn sie internationale Partner für Forschungskooperationen oder einen internationalen Forschungsaustausch gewinnen möchten. Eine gut durchdachtes und auf KMU ausgelegtes Forschungsmarketing mit internationaler Marketingstrategie spielt daher eine Schlüsselrolle in dem angebotenen Workshop.

  • Termin: 9. + 10. März 2022 jeweils von 10-12 Uhr
  • Lernformat: Online-Workshop
  • Dauer: 2 Stunden/Teilworkshop (inkl. Gruppenarbeit, Pause und Vor-/Nachbesprechung der Hausaufgabe)
  • Referentin: Dr. Gudrun Quandel (Abteilungsleiterin Transfer-Consulting/Inhouse-Consulting der Fraunhofer-Gesellschaft)

 

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4C Accelerator Tübingen: noch bis 18. Februar bewerben

Der kostenlose „4C Accelerator Tübingen“ der Medical Innovations Incubator GmbH ist ein Qualifizierungsprogramm für internationale Gründungsinteressierte und Startups - gefördert  durch die Kampagne „Start-Up BW“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, der Stiftung für Medizin-Innovationen und der B.Braun Stiftung.
 
Enthalten ist die Geschäftsmodellentwicklung bis zur „Investor Readiness“ durch die Ausarbeitung der spezifischen Bedürfnisse des Life Science und Health Care Sektor mit individueller Intensivbetreuung von medizinischen Experten in den 4C’s:
 
• C1-Commercialization: Umsätze im Gesundheitswesen planen (u.a. Kostenerstattung durch Krankenkassen)
• C2-Certification: Produkt und Firma zulassen
• C3-Clinical Studies: Evidenz des Produktes belegen
• C4-Copyright: Daten-/Schutzrechte strategisch nutzen
 
Bewerbungen sind bis zum 18.02.2022 hier möglich.

Rückblick Workshop „Einschnitte ― Einblicke“

Am 26. Januar 2022 fand eine weitere Veranstaltung der Workshop-Reihe „Einschnitte – Einblicke“ statt und wurde per Live-Stream aus dem OP der Klinischen Anatomie in Tübingen übertragen. Am anatomischen Präparat veranschaulichten leitende Ärzte verschiedener Fachrichtungen den Medical Need, diesmal mit dem Schwerpunktthema „Orthopädie – Chirurgie – Reha-Technologie“. Der einstündige Workshop bot den teilnehmenden Entwicklern aus Medizintechnikunternehmen wieder spannende Einblicke und machte neugierig auf die Hauptveranstaltung, die im Juni wieder vor Ort stattfinden wird.

Die Workshop-Reihe wird veranstaltet vom Interuniversitären Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST) der Universitäten Tübingen und Stuttgart,
der BioRegio STERN Management GmbH und dem Verein zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V.

Der Workshop war wie immer ausgesprochen hochkarätig besetzt: „Hausherr“ Prof. Dr. Bernhard Hirt, Ärztlicher Direktor des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik,
moderierte die Diskussionsrunde vor Ort, an der sich Prof. Dr. Tina Histing, Ärztliche Direktorin der BG Klinik Tübingen, Prof. Dr. Philip Kasten, Leiter des Orthopädisch Chirurgischen Centrums Tübingen und Prof. Dr. Andreas Nieß, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Sportmedizin, Universitätsklinikum Tübingen, beteiligten. Zugeschaltet via Videokonferenz war Dr. Jörg Richter, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Sportorthopädie und spezielle Gelenkchirurgie in der Orthopädischen Klinik Markgröningen. Im OP der Anatomie stand der stellvertretende Ärztliche Direktor der BG Klinik Tübingen, PD Dr. Andreas Badke, und demonstrierte eine Wirbelfraktur, die mit Schrauben stabilisiert werden sollte. Dafür wurde der Situs, also das Operationsfeld, mit Sperrern freigehalten. Diese Sperrer quetschen die Muskulatur über zwei bis drei Stunden während einer Wirbelsäulen-OP so ab, dass Gewebe zerstört werden kann. Gesucht wird also ein intelligentes System, das rechtzeitig anzeigt, wann die Sperrer gelockert werden müssen, um die Blutzufuhr wieder zu ermöglichen – ohne unnötig lange die eigentliche OP unterbrechen zu müssen. Nur einer von mehreren Medical Needs, die in dem einstündigen Workshop zur Sprache kamen.

„Wir wollen den Teilnehmern nicht zeigen, wie gut wir sind,“ erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Vereins zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V. Prof. Dr. Arnulf Stenzl zur Begrüßung. „Wir wollen mit ihnen gemeinsam Lösungen finden, um besser zu werden“, erklärte der Ärztliche Direktor der Klinik für Urologie und Direktor des Interuniversitären Zentrums für Medizinische Technologien Stuttgart-Tübingen (IZST) der Universitäten Tübingen und Stuttgart. Die Teilnehmer, überwiegend Entwickler aus Medizintechnikunternehmen, konnten daher wieder, wenn auch pandemiebedingt nur am Bildschirm, live dabei sein, als die Mediziner ihre alltäglichen Herausforderungen beschrieben. Denn auch in einem modernen OP-Saal, ausgestattet mit Hightech-Equipment, lässt sich immer noch überraschend viel verbessern.

Mitveranstalter Dr. Klaus Eichenberg von der BioRegio STERN Management GmbH ermunterte daher die Teilnehmer: „Es ist wichtig, dass Sie als Entwickler die OP-Säle besuchen und Operationen erleben. Insbesondere kleine Unternehmen tun sich manchmal schwer, den richtigen Zugang zu finden. Wir laden Sie ein und werden mit Ihnen gemeinsam sicher die richtige Einsatzstelle finden.“ Spätestens beim nächsten Workshop „Einschnitte – Einblicke“, der am 29. Juni 2022 vor Ort im Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik in Tübingen stattfinden wird, lohnt es sich, wieder dabei zu sein.

Quelle: BioRegio STERN

20.01.2022

Webinar zu Chancen der KI in der Kundenkommunikation der Medizintechnik

Im kostenfreien Webinar werden die Chancen von KI für die Kundenkommunikation in der Medizintechnik vorgestellt. Teilnehmende erhalten Informationen zur Potenzialerkennung des KI-Einsatzes, sowie die Möglichkeit demonstrierte Fraunhofer-Technologien zu erproben. Zielgruppen: Medizintechnik-Unternehmen, die die Bearbeitung ihrer Kundenanfragen optimieren, neue Technologien ausprobieren und sich in einem Netzwerk austauschen möchten.

Termin: 20.1.2022 | 14.00 bis 15.30 Uhr

» zum Webinar

Science2Start Ideenwettbewerb 2021: Gewinner geehrt

Den 1. Platz belegte ein Team der Universität Stuttgart, das optische Linsen für Endoskope mit neuen Fähigkeiten aus dem 3D-Drucker herstellt. Über den 2. Platz freuten sich zwei Forscher der Universität Tübingen, die nachhaltiges Bioplastik mit Hilfe von Bakterien entwickeln. Und den 3. Platz erreichte ein Start-up aus Tübingen, das für den Laboralltag automatisierte Routinediagnostik mittels KI liefern möchte. Die Gewinner sollten eigentlich im festlichen Rahmen der Feier zum 20-jährigen Jubiläum der BioRegio STERN am 6. Dezember 2021 verkündet werden; diese Veranstaltung musste jedoch pandemiebedingt verschoben werden.

Die Gewinner erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 4.500 Euro, die wie in den vergangenen Jahren von „Voelker & Partner Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer“ ausgelobt worden waren. Die Schecks überreichten Dr. Gerrit Hötzel und Dr. Christian Lindemann den Teams in Stuttgart und Tübingen gemeinsam mit BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg. „Es ist bedauerlich, dass wir ihnen heute nicht den festlichen Rahmen unserer Jubiläumsfeier bieten können“, erklärte Eichenberg. „Die ausgezeichneten Ideen dieser Wissenschaftler hätten das verdient.“

Weitere Informationen zu Science2Start

BioMedTech-Verein mit neuem Vorstand

Am Donnerstag, dem 16. September 2021, fand die Mitgliederversammlung des BioMedTech-Vereins statt. Zentraler Bestandteil waren die Vorstandswahlen, die in diesem Jahr größere personelle Veränderungen mit sich brachten.

Nach vielen Jahren erfolgreichen Wirkens schieden Klaus-Günter Eberle, Dr. Angelika Haage, Hans Marquart und Prof. Dr. Heinrich Planck aus dem Vorstand aus. Für ihr langjähriges, strategisches und tatkräftiges Engagement dankte Ihnen der Vorstand unter großem Beifall der Mitglieder herzlichst. In ihrer Zeit im Vorstand haben alle vier die Entwicklung des Vereins wesentlich mitgestaltet und aktiv dazu beigetragen, die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Alle anderen bisherigen Vorstandsmitglieder kandidierten erneut und wurden per Wahl in Ihrem Amt bestätigt. Neu zu besetzen waren insgesamt vier Vorstandssitze. Zur Wahl stellten sich Dr. Ulrike Brucklacher, Fachanwältin Medizinrecht, Partner, VOELKER & Partner Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater mbB, Reutlingen; Dr. Jürgen Bernhardt, Geschäftsführer und Gründer der BioTeSys GmbH, Esslingen; Prof. Dr. Bernhard Hirt, Direktor des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik, Universität Tübingen sowie Prof. Dr. Petra Kluger, Vizepräsidentin Forschung der Hochschule Reutlingen. Alle drei Kandidaten wurden von den Mitgliedern einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an.

Der neugewählte Vorstand des BioMedTech-Vereins setzt sich damit wie folgt zusammen:

  • - Dr. Steffen Hüttner, Vorstand der HB Technologies AG, Tübingen (Vorstandsvorsitzender)
  • - Prof. Dr. Arnulf Stenzl, Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Tübingen (stellv. Vorstandsvorsitzender)
  • - Dr. Ulrike Brucklacher, Fachanwältin Medizinrecht, Partner, VOELKER & Partner Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater mbB, Reutlingen
  • - Dr. Jürgen Bernhardt, Geschäftsführer und Gründer der BioTeSys GmbH
  • - Prof. Dr. Markus Enderle, Mitglied der Geschäftsleitung der ERBE Elektromedizin GmbH, Tübingen
  • - Prof. Dr. Bernhard Hirt, Direktor des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik, Universität Tübingen
  • - Dr. Klaus M. Irion, Mitglied des Verwaltungsrates der KARL STORZ SE & Co.KG, Tuttlingen
  • - Prof. Dr. Petra Kluger, Vizepräsidentin Forschung der Hochschule Reutlingen
  • - Prof. Dr. Konrad Kohler, ehem. Leiter des Zentrums für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin (ZRM) der Universität und des Universitätsklinikums Tübingen
  • - Dr. Christoph-M. Pfefferle, selbständig. Unternehmensberater, Dettingen (Schatzmeister)
  • - Dr.-Ing. Katrin Sternberg, Vizepräsidentin Research and Development der Aesculap AG, Tuttlingen

 

Der neu gewählte Vorstand (vlnr): Dr. Steffen Hüttner (Vorstandsvorsitzender), Prof. Dr. Konrad Kohler, Dr. Jürgen Bernhardt, Dr. Ulrike Brucklacher, Prof. Dr. Petra Kluger, Dr. Klaus M. Irion, Dr. Christoph-M. Pfefferle (Schatzmeister), Prof. Dr. Bernhard Hirt; nicht im Bild: Prof. Dr. Arnulf Stenzl (stellvertr. Vorstandsvorsitzender) und Dr.-Ing. Katrin Sternberg

„BioMedTech regional" Nr. 41 jetzt auf unserer Webseite

„BioMedTech regional", die Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, erscheint in der Regel drei Mal jährlich als exklusive Printausgabe für unsere Mitglieder – und für alle, die es werden wollen.

Auch in COVID-19-Zeiten möchte der BioMedTech-Verein wie gewohnt mit „BioMedTech regional" über News, Auszeichnungen, Termine und Ausschreibungen in der Region informieren. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift nach wie vor als Printprodukt per Post zugeschickt.

Da die Auslage- und Weitergabe-Möglichkeiten durch die COVID-19-Pandemie derzeit jedoch sehr eingeschränkt sind, ist die aktuelle Ausgabe von „BioMedTech regional", der Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, jetzt auch als PDF im Web zugänglich.

Innovationstag zur „Apotheke des 21. Jahrhunderts"

Tübingen, 20. Juli 2021. In der Tübinger Schlossküche wurde vor über 150 Jahren die Nukleinsäure entdeckt, der Grundstoff der Erbsubstanzen DNA und RNA. Letztere ist der zentrale Wirkstoff der Impfstoffe, die zur Überwindung der Corona-Pandemie beitragen. Die RNA und weitere Biomoleküle kommen aber auch als Wirkstoffe für ganz neue Medikamentenklassen in der personalisierten Medizin in Frage. Zwei neue Zentren in Tübingen sollen nun dazu beitragen, die Medikamente für die „Apotheke des 21. Jahrhunderts“ herzustellen.

Es ist heute möglich, aufgrund von genetischen, molekularen oder zellulären Besonderheiten jedes Patienten Medikamente maßgeschneidert herzustellen. Bei individualisierten Krebsbehandlungen kommen Wirkstoffe zum Einsatz, die auf den jeweiligen Tumor des Patienten zugeschnitten sind. Die neuartigen Wirkstoffe basieren auf RNA, Biologicals oder Peptiden. Biologicals sind biotechnologisch hergestellte Proteine. Im Rahmen der Tübinger Innovationstage wurden die unterschiedlichen Biomoleküle als Wirkstoffe für die „Apotheke des 21. Jahrhunderts“ in einem Expertenkreis diskutiert.

„Der menschliche Körper ist selbst die Apotheke“, erläutert Dr. Franz-Werner Haas, CEO der CureVac AG, das Wirkprinzip der mRNA, der messenger-RNA. Das Tübinger Unternehmen leistete Pionierarbeit bei der Nutzung der RNA als Wirkstoff. „Die große Frage lautete dabei: Wo wird sich für die RNA als erstes ein Anwendungsfall ergeben?“. Es wurde der Impfstoff gegen Covid19. Neben der Wirkstoffentwicklung ist die zentrale Herausforderung die Technologieentwicklung im Bereich der Produktion. Die Verfahren müssen schnell vom Labormaßstab auf die Produktion von 100 Millionen Dosen überführt werden. Zudem verfolgt man bei CureVac mit dem RNA-Drucker das Ziel, bei der Produktion von RNA örtlich flexibel zu werden.

Neben der RNA hat Tübingen auch für die medizinische Nutzung der anderen Biomoleküle eine Spitzenstellung inne. „Die Region ist die Wiege der Immunologie“, unterstreicht Dr. Steffen Hüttner, Vorsitzender des Tübinger BioMedTech e.V.. Ergänzend zur Wissenschaft liegen die Stärken in der Region in der Automatisierung und Robotik sowie in der Überführung in die klinische Anwendung. Der Aufbau zweier Zentren wird mit Nachdruck verfolgt. Eines für die Biologicals und eines für Peptide.

Im „Zentrum zur Herstellung personalisierter Wirkstoffe“ soll eine Produktionsstätte zur Herstellung von Peptiden entstehen. Daran beteiligt sind die Tübinger Unternehmen CeGat GmbH und HB Technologies AG sowie das Interfakultäre Institut für Biochemie (IFIB) an der Universität Tübingen. Die dort hergestellten Medikamente sollen den Pharma- und Biotechunternehmen zur Verfügung stehen, die klinische Studien damit durchführen sowie den Kliniken, die diese Wirkstoffe bei ihren Patienten anwenden. Dr. Juliane Walz von der Abteilung für Immunologie der Universität Tübingen führt klinische Studien zur Peptid-Therapie mit Krebspatienten durch: „Die individuelle Betrachtung der Patienten ist erforderlich, da jeder Tumor einzigartig ist.“ Besonders wichtig ist für Sie dabei, dass die Universität Tübingen über ein GMP-Labor verfügt, also ein Labor bei dem die Good Manufacturing Practice (GMP) eingehalten wird. Dies ist erforderlich, um ein Medikament für die Behandlung am Patienten zuzulassen.

Im „Biological Development Center“ (BioDevCenter) vom Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) in Reutlingen und dem Werner Siemens Imaging Center an der Universität Tübingen sollen dagegen die Biologicals hergestellt werden. Biologicals werden beispielweise benötigt für innovative Behandlungen in der personalisierten Diagnostik und Medizin, für experimentelle Impfstoffe oder zur Beschichtung von Oberflächen. „Das BioDevCenter ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen einen niederschwelligen Zugang zur Entwicklung, Produktion und Testung der Biologicals“, so Prof. Dr. Ulrich Rothbauer vom NMI, der den Aufbau des BioDevCenters leitet. Durch den Zugang werden mehr Innovationen entstehen, die Entwicklungszeiten verkürzt und der Know-how-Zuwachs beschleunigt.

Das BioDevCenter und das Zentrum zur Herstellung personalisierter Wirkstoffe sind Leuchtturm- bzw. Schlüsselprojekte des regionalen Entwicklungskonzepts der Region Neckar-Alb und sollen nun in den nächsten Jahren aufgebaut werden. Zentraler Aspekt der Diskussion im Expertenkreis im Rahmen des Tübinger Innovationstags „Apotheke des 21. Jahrhunderts“ waren wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Diese sind beispielsweise im Bereich der Einhaltung der GMP-Vorgaben im Vergleich zur USA nicht gegeben. Christian O. Erbe, Präsident der IHK Reutlingen und Geschäftsführer der Tübinger Erbe Elektromedizin GmbH bedauert die Wettbewerbsnachteile im internationalem Umfeld. „Es gibt viel zu tun, damit die Innovationsfreundlichkeit bei Biomolekülen und in der Medizintechnik gegeben ist“, so Erbe.

Rückfragen zur Pressemeldung beantworten
Dr. Steffen Hüttner unter +49-7071-9761-30 oder steffen.huettner@h-net.com sowie
Dr. Verena Grimm unter +49-711 870 354 27 oder grimm@bioregio-stern.de.

Innovationstag "Space2Health"

Digitaler Gesundheitsassistent, DSGVO-konformer Messengerdienst und Messung von Stressbelastung, diese Anwendungen wurden bei der Veranstaltung Space2Health im Rahmen der Tübinger Innovationstage präsentiert. Alle drei Produkte sind in der Gesundheitsbranche zu finden und verdeutlichen das Potential der Weltraumtechnik für terrestrische Produkte.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des bundesweiten Space2Health Netzwerk des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) organisiert, das mit dieser Initiative eine Kommunikationsplattform für einen intensiven Wissens- und Ideenaustausch zwischen Raumfahrt und Gesundheitsbranche bereitstellt. Mit dem Themenschwerpunkt „Raumfahrt und Gesundheit“ sollen Innovationen gefördert werden und Problemstellungen im Gesundheitswesen mit Ansätzen aus der Raumfahrt gelöst werden.

Workshop Einschnitte -Einblicke wieder mit Präsenz

Die Workshopreihe „Einschnitte – Einblicke, Medizintechniker und Ärzte vor Ort im Dialog“ wurde Ende Juni am Institut für Klinische Anatomie der Universität Tübingen fortgesetzt - wieder mit Unterstützung durch den BioMedTech-Verein. Am anatomischen Präparat führten Ärztliche Direktoren und Oberärzte aus verschiedenen Fachrichtungen Eingriffe live durch. Sie diskutierten dabei Fragen rund um das Thema „Endoskopie und Robotik in Diagnostik und Chirurgie“.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier auf der Webseite von BioRegio STERN.