Aktuelles

29. April 2021

3. CoHMed-IDEENFORUM am 29. April 2021

Wie könnten intelligente und individualisierte Implantate der Zukunft aussehen? Welche technischen Methoden unterstützen bei der effizienten Umsetzung der MDR? Diesen und anderen Themen widmen sich die Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft beim 3. CoHMed-IDEENFORUM am 29. April 2021.

Die Teilnehmer können erstmals virtuell ihre medizintechnischen Fragestellungen zu den aktuellen Trends und Themen der Medizintechnik diskutieren und mit anderen interessierten Akteuren neue Ansätze für innovative Projektideen entwickeln.

3. CoHMed-IDEENFORUM | Do., 29.04.2021 | ab 16 Uhr
Virtuell via alfaview® | Zugang nach Registrierung über Anmeldeformular

Programm:
ab 15.30 h | Akkreditierung inkl. Soundcheck
16.00 h | Begrüßung und Vorstellung CoHMed
16.15 h | Vorstellung Best-Practice-Beispiel
16.30 h | Kurze Pause und Aufteilung in Diskussionsrunden mit Experten
16.35 h | Expertendialoge und Diskussionsrunden zu folgenden Themen:
- Biologisierung – Oberflächen, Beschichtungen und neue Materialien für den Einsatz in der Medizintechnik
- Digitalisierung – KI und Maschine-Learning für medizinische Prozesse
- Individualisierung – Methoden zur Nutzung patientenspezifischer Merkmale in Diagnostik und Therapie
- Miniaturisierung – Miniaturisierte Sensorik und Aktorik für Instrumente und Diagnostische Geräte
- MDR – Systematische Ansätze zur effizienten Zertifizierung
17.45 h | Abschlussrunde

- Änderungen vorbehalten -

Anmeldung:
Sie können sich unter www.cohmed.de/ideenforum bis zum 16. April 2021 für die Teilnahme am Ideenforum registrieren. Ca. eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie detaillierte Informationen zur Teilnahme sowie den Zugang zur Online-Veranstaltung.

Falls Sie am 29. April verhindert sein sollten, können Sie Ihre Projektidee natürlich trotzdem einreichen. Weitere Informationen zum CoHMed-Förderkonzept finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf www.cohmed.de/ideenforum. Bei Fragen oder Anregungen können Sie das Team unter cohmed@hs-furtwangen.de kontaktieren.

14. April 2021

Virtuelle Info-Veranstaltung zur IVDR am 14. April 2021

Die IHK Reutlingen lädt in Kooperation mit dem BioMedTech e. V. am 14. April 2021 um 17 Uhr zu einer Online-Informationsveranstaltung zum Thema „IVDR" ein.

Die europäischen Regelungen zu In-vitro-Diagnostika (IVDR) ändern sich mit Mai 2022 grundlegend. Vor allem durch die Neueinführung einer Klassifizierung für IVDs werden zukünftig viele Hersteller die Beteiligung einer Benannten Stelle benötigen. Dies betrifft ggf. auch die Hersteller von diagnostischen Geräten oder Software.

Die IHK Reutlingen stellt zusammen mit Schrack & Partner un din Kooperation mit dem BioMedTech e.V. die wichtigsten neuen Regelungen der IVDR kompakt vor und geht dabei auf die wesentlichen Änderungen ein. Dies soll Herstellern eine erste eigene Einschätzung zu den sie betreffenden Veränderungen ermöglichen. In virtuellen Nebenräumen (Breakout-Sessions) können im Anschluss noch spezifischere Fragen diskutiert werden.

Details sowie Programm und Anmeldelink finden Sie hier.

Kontakt für Nachfragen:

Manfred Kauer
Dr. Manfred Kauer
Technologietransfermanager
Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer (IHK-IWW)
Bereich Innovation und Umwelt

IHK Reutlingen
Hindenburgstr. 54, 72762 Reutlingen
Tel. 07121 201 - 134
E-Mail: kauer@reutlingen.ihk.de
Internet: http://www.reutlingen.ihk.de / www.ttm-bw.de

12. März 2021

Technologietransfer aus der Medizintechnik und den Lebenswissenschaften

Die IHK Reutlingen lädt in Kooperation mit dem BioMedTech e. V. zum virtuellen Austausch über innovative Ideen und Technologietransfermöglichkeiten aus der Medizintechnik und den Lebenswissenschaften ein.

In dem einstündigen Meeting am Freitag, 12. März, ab 16:00 Uhr werden Ergebnisse einer Befragung der lebenswissenschaftlichen Akteure der Region gebündelt, zur Diskussion gestellt und der konkreten Weiterbearbeitung zugeführt. Hierzu wird es mehrere Breakout-Sessions geben, denen Sie sich zuschalten können.

Die Veranstaltung wird über Zoom durchgeführt; Interessierte erhalten gerne den Link.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, bitte melden Sie sich beim Organisator an: kauer@reutlingen.ihk.de.

Dr. Manfred Kauer
Technologietransfermanager
Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer (IHK-IWW)
Bereich Innovation und Umwelt
IHK Reutlingen
Hindenburgstr. 54, 72762 Reutlingen
Tel. 07121 201 - 134
Fax 07121 201 - 4134

4C Accelerator Tübingen

Der kostenlose “4C Accelerator Tübingen” der Stiftung für Medizininnovationen, der Medical Innovations GmbH und der Universität Tübingen ist ein Qualifizierungsprogramm für Gründungsinteressierte und Startups und wird durch die Kampagne „Start-Up BW“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg gefördert.

Enthalten ist die Geschäftsmodellentwicklung bis zur „Investor Readiness“ durch die Ausarbeitung der spezifischen Bedürfnisse des Life Science und Health Care Sektor mit individueller Intensivbetreuung von medizinischen Experten in den 4C’s:

• C1-Commercialization: Umsätze im Gesundheitswesen planen (u.a. Kostenerstattung durch Krankenkassen)
• C2-Certification: Produkt und Firma zulassen
• C3-Clinical Studies: Evidenz des Produktes belegen
• C4-Copyright: Daten-/Schutzrechte strategisch nutzen

Bewerbungen sind bis zum 05.03.21 möglich auf Eventbrite.

4. Februar 2021

2. Veranstaltung Vortragsreihe „Wie kommt das Neue in die Medizin“

Beim zweiten Event der neuen Vortragsreihe der Stiftung für Medizin-Innovationen Tübingen gehen die Referenten wieder der Frage nach, warum es Start-ups aus der Gesundheitsbranche besonders schwer haben. Thema ist diesmal: „Den Startup-Hindernislauf zum ersten Nutzer bewältigen".

Termin: Donnerstag, 4. Februar 2021, 16-19 Uhr

Neben Impulsvorträgen von Prof. Dr. med. Thomas Gottwald (Startup-Gründer & Vorstand Ovesco Endoscopy AG), Prof. Dr. Ing. Thomas Bauernhansl (Institutsleiter Fraunhofer IPA sowie IFF der Universität Stuttgart) und Günther Steffen (Fonds-Manager beim Zukunftsfonds Heilbronn sowie Betreuer Biotech & Medtec Firmen) werden zusätzlich individuelle Beratungssitzungen mit Branchen-/ Industrieexperten für spezifische Fragestellungen bzgl. den 4C’s (Commercialization: Umsätze im Gesundheitswesen planen u.a. Kostenerstattung durch Krankenkassen, Certification: Produkt und Firma zulassen, Clinical Studies: Evidenz des Produktes belegen, Copyright: Schutzrechte strategisch nutzen) in separaten Online-Sitzungen angeboten.

Zum allgemeinen Anmeldelink und der zusätzlichen Bewerbung für die Beratungssitzungen bis zum 02.02.2021 geht es hier!

27. Januar 2021

Online-Workshop Einschnitte – Einblicke

Die Workshop-Reihe „Einschnitte ― Einblicke“ startet am 27. Januar online ins neue Jahr 2021.

Erstmals findet der Workshop – diesmal zum Fachgebiet „Endoskopie | Robotik in Diagnostik | Chirurgie“ – mit Live-Übertragungen aus dem OP der Klinischen Anatomie online statt. Am anatomischen Präparat veranschaulichen leitende Ärzte verschiedener Fachrichtungen von 16 bis 17 Uhr den Medical Need.

Die Teilnehmer – Medizintechniker und Ingenieure – sind diesmal online dabei und können live mit den Medizinern über neue Ideen für Instrumente oder Methoden diskutieren. Die Teilnahme am Workshop ist Mitarbeitern aus den Entwicklungsabteilungen von Medizintechnik-Unternehmen sowie Studierenden der Medizintechnik vorbehalten.
Spannender Gedankenaustausch zwischen Ärzten und Entwicklern via Live-Chat ist also garantiert.

Anmeldung

Vereinszeitung „BioMedTech regional" Dezember 2020

„BioMedTech regional", die Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, erscheint in der Regel drei Mal jährlich als exklusive Printausgabe für unsere Mitglieder – und für alle, die es werden wollen.

Auch in COVID-19-Zeiten möchte der BioMedTech-Verein wie gewohnt mit „BioMedTech regional" über News, Auszeichnungen, Termine und Ausschreibungen in der Region informieren. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift nach wie vor als Printprodukt per Post zugeschickt.

Da die Auslage- und Weitergabe-Möglichkeiten durch die COVID-19-Pandemie derzeit jedoch sehr eingeschränkt sind, ist die aktuelle Ausgabe von „BioMedTech regional", der Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, jetzt auch als PDF im Web zugänglich.

Neue Vortragsreihe „Wie kommt das Neue in die Medizin“

Beim ersten Event der neuen Vortragsreihe der Stiftung für Medizin-Innovationen Tübingen gehen die Referenten der Frage nach, warum es Start-ups aus der Gesundheitsbranche besonders schwer haben.

Termin: Donnerstag, 3. Dezember 2020, 16-19 Uhr

Neben Impulsvorträgen von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Wirtschaftsministerin BaWü), Dr. Ingmar Hoerr (Gründer der CureVac AG) und Prof. Ralf Kindervater (BIOPRO Geschäftsführer) werden zusätzlich individuelle Beratungssitzungen mit Branchen-/Industrieexperten für spezifische Fragestellungen bzgl. Marktzugang im Gesundheitswesen, Zulassung von medizinischen Produkten, klinische Studien, Schutzrechte in separaten Online-Sitzungen angeboten.

Zum allgemeinen Anmeldelink und der zusätzlichen Bewerbung für die Beratungssitzungen bis zum 30.11.2020 geht es hier!

 

Vereinszeitschrift „BioMedTech regional" jetzt auf unserer Webseite

„BioMedTech regional", die Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, erscheint in der Regel drei Mal jährlich als exklusive Printausgabe für unsere Mitglieder – und für alle, die es werden wollen.

Auch in COVID-19-Zeiten möchte der BioMedTech-Verein wie gewohnt mit „BioMedTech regional" über News, Auszeichnungen, Termine und Ausschreibungen in der Region informieren. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift nach wie vor als Printprodukt per Post zugeschickt.

Da die Auslage- und Weitergabe-Möglichkeiten durch die COVID-19-Pandemie derzeit jedoch sehr eingeschränkt sind, ist die aktuelle Ausgabe von „BioMedTech regional", der Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, jetzt auch als PDF im Web zugänglich.

Rückblick: Podiumsdiskussion Zukunftschancen

Podiumsdiskussion „Gesundheit: Chancen für die Zukunft“
9. Juli 2020, von 18-20 Uhr, am Tübinger Standort des Technologieparks Tübingen-Reutlingen

Die Podiumsdiskussion am 9. Juli im Tübinger Standort des TTR trug den Titel „Gesundheit: Chancen für die Zukunft“. Die Veranstaltung fand als Live-Stream und mit wenigen Teilnehmern vor Ort im Rahmen der von der IHK Reutlingen organisierten Reutlinger Innovationstage statt. Gastgeber waren der BioMedTech-Verein und das NMI Reutlingen. Nach einer Begrüßung durch IHK-Reutlingen-Präsident Christian O. Erbe moderierte Dr. Steffen Hüttner, Vorsitzender des BioMedTech-Vereins, die Statements und Diskussionen. Ein Schwerpunkt waren die Aktivitäten im BioMedTech-Netzwerk zu Corona und der Umgang mit der Krise. Ein wichtiger Diskussionspunkt waren die Lehren, die daraus für die Zukunft und den Erhalt der Innovationskraft in der Region zu ziehen sind. „Die Veranstaltung machte deutlich, wie stark unser Netzwerk daran beteiligt ist, mit innovativen Lösungen zur Bewältigung der Krise beizutragen. Die Beispiele zeigen, wie wichtig dafür eine breite Palette an Expertisen ist, sowohl im Forschungssektor als auch bei den Unternehmen, die schnell und flexibel ihre Prioritäten umlenkten. Daraus können wir viel für die Zukunft lernen und in der Diskussion wurde einmal mehr betont, wie wichtig im Krisenmodus ein funktionierendes Netzwerk ist", sagte Vorstandsmitglied Dr. Christoph-M. Pfefferle.

 

 

Rückblick: Spaziergang im Technologiepark Tübingen-Reutlingen

Die Technologieförderung Reutlingen-Tübingen, die TTR GmbH und der BioMedTech-Verein hatten im Rahmen der „Reutlinger Innovationstage“ der IHK eingeladen, um den interessierten Besuchern einen Einblick in die Welt von morgen zu gewähren. Diese unterhaltsame „Frischluftveranstaltung“ verlockte ca. 40 Teilnehmer bei bestem Sommerwetter zum Mitmarschieren. Denn die Dynamik im Park ist unübersehbar: erfolgreiche Unternehmen – mit dem Fokus auf Medizintechnik und Sensorik, aber auch in den Bereichen Nanotechnologie, Biotechnologie und e-Mobilität – haben sich in den letzten Jahren dort niedergelassen und sind teilweise in eigene Gebäude eingezogen.

Der Spaziergang fand unter Einhaltung der Corona-Richtlinien unter der Führung von Peter Wilke (rechts auf dem Foto) und Dr. Steffen Hüttner statt. Auf dem Spaziergang durch den weitläufigen Park wurden jeweils kurze Stopps eingelegt, bei denen sich die Unternehmen vorstellten und auch Zeit für Rückfragen hatten. So gewannen die Teilnehmer vor Ort fachkundige Einblicke in ausgewählte Unternehmen und Institute am Reutlinger Standort des interkommunalen Technologieparks Tübingen-Reutlingen.

Mit dabei waren: Das NMI Reutlingen mit dem Start-up Signatope GmbH, die Okuvision GmbH, Mediagnost GmbH und die TETEC AG sowie der RegioWIN Forschungscampus in der Aspenhaustraße. Dann ging der Spaziergang auf der anderen Seite der Markwiesenstraße weiter zu den mittlerweile fünf Technologiegebäuden der TTR-GmbH. Entlang der Gerhard-Kindler-Straße wurde bei der Ingenieurbüro Bernd Hölle GmbH Halt gemacht sowie beim ESA BIC, dem Business Incubation Centre Reutlingen, der Platz für Start-ups mit „Weltraum-Bezug“ bietet. Den Abschluss machte die Noscendo GmbH, die erst neulich in den TTR eingezogen ist.

Quelle: https://www.tfrt.de/die-tfrt/unsere-aktivitaeten/

Foto: IHK Reutlingen
Eine Station war der RegioWIN-Forschungscampus

Vereinszeitschrift „BioMedTech regional" jetzt auf unserer Webseite

„BioMedTech regional", die Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, erscheint in der Regel drei Mal jährlich als exklusive Printausgabe für unsere Mitglieder – und für alle, die es werden wollen.

Auch in COVID-19-Zeiten möchte der BioMedTech-Verein wie gewohnt mit „BioMedTech regional" über News, Auszeichnungen, Termine und Ausschreibungen in der Region informieren. Alle Mitglieder erhalten die Zeitschrift nach wie vor als Printprodukt per Post zugeschickt.

Da die Auslage- und Weitergabe-Möglichkeiten durch die COVID-19-Pandemie derzeit jedoch sehr eingeschränkt sind, ist die aktuelle Ausgabe von „BioMedTech regional", der Zeitschrift des BioMedTech-Vereins, jetzt auch als PDF im Web zugänglich.

27. Januar 2021

Update: Workshop Einschnitte – Einblicke wird verschoben

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Krise wird die Workshopreihe „Einschnitte – Einblicke, Medizintechniker und Ärzte im Dialog“ erst im Januar 2021 fortgesetzt. Das für Juli 2020 geplante Thema  „Endoskopie, Robotik in Diagnostik, Chirurgie“ wird damit auf den 27. Januar 2021 verschoben.

Der Workshop findet exklusiv für Medizintechniker im Institut für Klinische Anatomie der Universität Tübingen statt. Die BioRegio STERN Management GmbH organisiert die Veranstaltung wieder gemeinsam mit dem Interuniversitären Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST) und dem BioMedTech-Verein.

Die Teilnehmer erwarten Live-OP-Übertragungen und praktische Übungen im OP der Klinischen Anatomie. Fächerübergreifend diskutieren verschiedene Disziplinen an einem Tisch. Fachleute aus der Medizintechnik erhalten so die Gelegenheit, unbewältigte Herausforderungen zu detektieren – und neue Lösungsideen zu entwickeln.

Anmeldung/Kontakt:

Sekretariat des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik
Frau Simone Braun
simone.braun@uni-tuebingen.de
Telefon 07071 29-72185

Webseite

9. Juli 2020

Update: Sommerempfang 2020 entfällt

Der für dieses Jahr in Reutlingen am 9. Juli 2020 geplante Sommerempfang der BioRegion findet aufgrund der aktuellen Lage bzgl. COVID-19 nicht statt. Damit verbunden entfällt in diesem Jahr auch der Science2Start-Ideenwettbewerb der BioRegio STERN Management GmbH.

Traditionell findet im Vorfeld des Sommerempfangs die jährliche Mitgliederversammlung des BioMedTech-Vereins statt. Wie in diesem Jahr damit verfahren wird, erfahren Sie hier, sobald der Vorstand eine Entscheidung getroffen hat.

BioMedTech-Verein kooperiert mit MedicalMountains

Am 12. März 2020 trafen sich Mitglieder des BioMedTech-Vereins und der MedicalMountains GmbH am IFC – Innovations- und Forschungs-Centrum Tuttlingen der Hochschule Furtwangen (HFU), um den Austausch zwischen beiden Netzwerken zu intensivieren und konkrete Kooperationen anzubahnen.

Anlass des Workshops war die „Nationale Dekade gegen Krebs“, die das BMBF gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium und weiteren Partnern ausgerufen hat. Dazu sollten gemeinsame Handlungsoptionen identifiziert werden. Noch während des Meetings kristallisierten sich zahlreiche weitere Synergie-Themen heraus, so dass der Rahmen deutlich weiter gesteckt wurde. 
Bei dem äußerst konstruktiven Workshop entstanden erste Projektideen für Entwicklungen in der Diagnostik und der Therapie, die im Laufe der nächsten Monate angegangen werden sollen. „Auch in der gemeinsamen Bewältigung von Innovationshürden wie den neuen Regularien der MDR liegt großes Potenzial“, ergänzt Dr. Steffen Hüttner, Vorstandsvorsitzender des BioMedTech-Vereins.
Ein wesentliches Ergebnis des Workshops war die Bildung von drei Arbeitskreisen, deren Teilnehmer jeweils fokussiert auf einen bestimmten Themenkreis konkrete Projekte bzw. Maßnahmen ausarbeiten werden:


 
1. Aus- und Weiterbildung: Fokus auf interner Weiterbildung, auch berufsbegleitend; stets bezogen auf die Bedürfnisse der MedTech-Branche; Regenerative Medizin als Themenbeispiel


2. Strukturierte Produktionsprozesse für individuelle Therapien: Fokus auf einem digitalen Werkzeugkasten für Vernetzungen, Vorhersagen und Simulationen


3. Schaffung einer Plattform für Patienten

Die Arbeitskreise stehen grundsätzlich allen interessierten Akteuren aus der regionalen BioMedTech-Szene offen, die sich mit ihren Ideen einbringen möchten. Für den Herbst ist ein Netzwerktreffen geplant, bei dem die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen diskutiert und das weitere gemeinsame Vorgehen beschlossen werden sollen.

BioMedTech-Verein trifft MedicalMountains - ein Workshop mit kooperativen Folgen.

Rückblick: Fakten und Zahlen zur MedTech-Branche 2019

Am 16. Oktober 2019 stellte EY die aktuellen Zahlen und Analysen der Medizintechnik-Branche vor. Der internationale Report wurde in diesem Jahr durch die nationale Branchenumfrage der BANSMACH ECONUM Unternehmensberatung ergänzt. Untersucht wurde, wie sich der Megatrend „Digitalisierung“ in der Medizintechnik niederschlägt und wie deutsche Unternehmen auf die Veränderung neuer Technologien reagieren.

Neben Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH begrüßte Jens Schiele Director Dialyzer Manufacturing Hechingen und Technischer Geschäftsführer der Gambro Dialysatoren GmbH die Teilnehmer. Dr. Steffen Hüttner, Vorstandsvorsitzender des BioMedTech e.V. und Dr. Heiko Zimmermann, Geschäftsführer des Medical Valley Hechingen e.V. gaben aktuelle Einblicke in die Netzwerkaktivitäten ihrer Vereine.

Mit den Titeln „Pulse of the Industry“ und „Digital Health“ stellten Dr. Siegfried Bialojan (EY GmbH) und Carsten Lehberg (BANSBACH ECONUM Unternehmensberatung GmbH) die diesjährigen Reports vor.

Im Anschluss fand eine Unternehmensführung der Gambro Dialysatoren GmbH statt. Gambro ist ein Unternehmen der Baxter-Gruppe und hat sich innerhalb des Baxter-Konzerns auf die Entwicklung und Herstellung von innovativen Dialysatoren und Dialyse-Kathetern spezialisiert. Nicht nur die Unternehmensführung stieß bei den Teilnehmern auf reges Interesse - die rund 80 Unternehmer und Wissenschaftler nutzten auch die Möglichkeit zum intensiven Netzwerken beim Get Together.

Quelle: BioRegio STERN

Link zur EY-Studie

Foto: Michael Latz/BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Steffen Hüttner, Vorstandsvorsitzender des BioMedTech-Vereins, begrüßt die Teilnehmer.
Foto: Michael Latz/BioRegio STERN Management GmbH
Die Veranstalter und Referenten des Medizintechnik-Reports 2019. V.l.n.r.: Dr. Heiko Zimmermann (Medical Valley Hechingen e.V.), Dr. Steffen Hüttner (BioMedTech e.V.), Carsten Lehberg (BANSBACH ECONUM Unternehmensberatung GmbH), Dr. Klaus Eichenberg (BioRegio STERN Management GmbH), Dr. Siegfried Bialojan (EY GmbH), Jens Schiele (Gambro Dialysatoren GmbH). Fotos: Michael Latz/BioRegio STERN

„Intelligente Dauerimplantate“ – Juli-Workshop der „Einschnitte -Einblicke"-Reihe

Seit 2016 organisiert die BioRegio STERN Management GmbH gemeinsam mit dem BioMedtech-Verein und dem Interuniversitären Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST) die Workshop-Reihe „Einschnitte – Einblicke“. Das äußerst erfolgreiche Format wurde am 3. Juli 2019 mit dem Thema „Intelligente Dauerimplantate“ fortgesetzt.

Während live operiert wurde, erhielten die Medizintechniker im Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik in Tübingen die Gelegenheit, intensiv mit Ärzten über neue Ideen für Instrumente und Verfahren zu diskutieren. Außerdem zeigte sich, dass intelligente Dauerimplantate ein spannendes Thema für künstliche Intelligenz (KI) sind.

Vom Universitätsklinikum Tübingen waren unter anderem Prof. Dr. Hubert Löwenheim, Ärztlicher Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Dr. Tobias Krüger, Bereichsleiter Elektrochirurgie der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Prof. Dr. Alireza Gharabaghi, Leiter des Lehrstuhls Funktionelle und Restaurative Neurochirurgie sowie Dr.-Ing. René von Metzen, Bereichsleiter Biomedizin und Materialwissenschaften des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts an der Universität Tübingen (NMI) beteiligt. Prof. Dr. Bernhard Hirt, Ärztlicher Direktor des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik, führte wieder als Gastgeber durch die Veranstaltung und moderierte die intensive Diskussion.

Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie in der ausführlichen Pressemitteilung von BioRegio STERN.
Infos zur gesamten Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

NMI Reutlingen zeigt „Europa in meiner Region – Erfolgsgeschichten in Deutschland“

Dass sie einzelne Atome würden sehen können, das hatten sich die jungen Besucher sicher nicht von ihrer Exkursion an das NMI in Reutlingen erwartet. Doch nicht weniger als dies bot die Führung durch das Zentrum für Nanoanalytik den interessierten Gymnasiasten. Live wurde gezeigt, was gewöhnlich nur in Chemie- und Physikbüchern theoretisch studiert werden kann.

Dabei führte die Expedition vom Großem, zum Kleinen und ganz Kleinen, von der Betrachtung eines Haars unter dem Lichtmikroskop über die Ansicht verschiedener Pixelstrukturen von Smartphones bis zur Aufnahme einzelner Atome beim Werkstoff Graphen mit einem hochauflösenden Transmissions-elektronenmikroskop. Dank der Spitzenausstattung am Zentrum für Nanoanalytik konnten die Schülerinnen und Schüler Strukturen bis zu 0,1 Nanometer bestimmen. Das sind 0,0000001 Millimeter, die Größenordnung von Atomen.

Das von der EU-kofinanzierte Leuchtturmprojekt steht seit seiner Eröffnung Anfang 2018 als regionale Anlaufstelle für innovative Firmen mit werkstofftechnischen Fragestellungen und Produktideen zur Verfügung. Es ermöglicht Unternehmen der Medizintechnik und produzierenden Industrien sowie Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg eine unkomplizierte Nutzung der Nanoanalytik,insbesondere der hochauflösenden Elektronenmikroskopie, für ihre Materialforschung, Werkstoff- und Produktentwicklung.

Zusätzlich zum Zentrum für Nanoanalytik lernten die Schülerinnen und Schüler den Forschungscampus BioMedTech auf ihrem Rundgang kennen. Das zweite Leuchtturmprojekt im Rahmen der RegioWIN-Förderung hat zum Ziel, die Region Neckar Alb zu einem führenden Forschungsstandort der Biomedizintechnik zu entwickeln und die Stärken der Region auszubauen, die sich aus der Zusammenarbeit von Biotechnologie und Medizintechnik ergeben. Auf dem Campus arbeiten regional ansässige Unternehmen der Medizintechnik und Biotechnologie und Institutionen der Grundlagen- und angewandten Forschung gemeinsam daran, neue Materialien für die Medizin zu entwickeln.

Beispielhaft erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblick in eines der ersten Forschungsprojekte auf dem Campus. Im Projekt „Systemimmunologie an Grenzflächen“ werden Immunreaktionen untersucht, die im Kontakt mit technischen Grenzflächen und Materialien, wie z.B. Implantaten, Blutschläuchen oder Blutfiltern auftreten können. Anhand einer Blutprobe, die einem der NMI Wissenschaftler zu Beginn der Führung entnommen wurde, konnten die Besucher Schritt für Schritt die Prüfung der Fresszellen (Makrophagen) im Blut auf Immunreaktionen verfolgen und mit einem abschließenden Blick durch das Mikroskop bewerten. Die praxisnahe Führung begeisterte die Schüler/innen sichtlich.

Quelle: NMI Reutlingen

Foto: NMI Reutlingen
Führung durch das Zentrum für Nanoanalytik: Einblick in Untersuchungen auf dem Hannah Graf und Christoph Hofer zeigen Aufnahmen unter dem Elektronenmikroskop.
Foto: NMI Reutlingen
Einblick in Untersuchungen auf dem Forschungscampus BioMedTech.

Sommerempfang der BioRegion 2019

Der Sommerempfang 2019 wurde am 11. Juli 2019 wie in den vergangenen Jahren gemeinsam vom BioMedTech-Verein und der BioRegio STERN Management GmbH sowie mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren wie der TTR Technologieparks Tübingen-Reutlingen GmbH veranstaltet. Kooperationspartner in diesem Jahr waren außerdem die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart sowie die Stadt Fellbach, deren Oberbürgermeisterin Gabriele Zull die Gäste im „Haus der Rosen“ begrüßte. Dr. Steffen Hüttner, Vorstandsvorsitzender des BioMedTech-Vereins und Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der BioRegio Management GmbH, richteten ebenfalls Grußworte an die zahlreichen Gäste aus Wissenschaft und Forschung.

Den anwesenden Unternehmern und Politikern las zunächst Laudator Dr. Dirk Biskup, Serial Entrepreneur und unter anderem Geschäftsführer der mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichneten CeGaT GmbH aus Tübingen die Leviten: „Wir schaffen es nicht, aus guten Ideen und guter Grundlagenforschung international wettbewerbsfähige Unternehmen zu machen.“ Seine unmissverständliche Begründung: „Wir sind feige.“ Das gelte für die Finanzwelt: Das Geld liege auf Sparbüchern und werde nicht investiert. Es gelte für die Politik, die stets nur noch versuche Fehler zu vermeiden und daher keine mutigen Entscheidungen mehr treffe. Und das gelte auch für Wissenschaftler, die das Risiko einer Gründung scheuen und die Festanstellung bevorzugen. Den Preisträgern des diesjährigen elften Ideenwettbewerbs Science2Start gab Dr. Biskup mit auf den Weg: „Das Schwierige liegt noch vor euch. Macht aus der guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen.“

Anschließend wurden die Gewinner im diesjährigen Sciene2Start-Ideenwettbewerb verkündet. Die Gewinner erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.500 Euro, die wie in den vergangenen Jahren von „Voelker & Partner Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer“ ausgelobt worden waren. Vier Teams aus Wissenschaftlern und Gründern aus der Region wurden ausgezeichnet:
Platz 1: „Ungewöhnlicher Zucker wirkt als natürliches Herbizid“
Dr. Klaus Brilisauer von der Universität Tübingen hat gemeinsam mit einem Team aus Wissenschaftlern um Prof. Karl Forchhammer aus dem Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin und Prof. Stephanie Grond vom Institut Organische Chemie der Universität Tübingen ein ungewöhnliches Herbizid entdeckt. Sie isolierten aus dem Bakterium Synechococcus elongatus einen speziellen Desoxyzucker. Dieser natürliche Wirkstoff könnte als Ersatzstoff für Unkrautvernichter wie beispielsweise Glyphosat eingesetzt werden.
Platz 2: „Automatisierte Legionellen-Untersuchung von Trinkwasser“
Dr. Michael Jauss von der BlueLab Wasseranalysesysteme GmbH aus Tübingen hat ein automatisiertes und schnelles Messsystem zum Nachweis von Legionellen entwickelt. Das mit Antikörpern ausgestattete kleine Gerät wird im Leitungssystem installiert und erstellt digitale Auswertungsergebnisse. Der Ingenieur liefert damit eine Lösung zur Früherkennung von Gefahrensituationen, die weltweit in den Trinkwasserleitungen nahezu aller Gebäude latent vorhanden sind.
Platz 3: „LogoLeon“ – KI-basierte Therapie-App
Catja Eikelberg, Alexander Otto-Keinke und Lars Horber von der Universität Tübingen entwickeln eine App, die, basierend auf einer Gesichtserkennung und künstlicher Intelligenz in der Augmented Reality (AR), eine innovative Ergänzung zur Sprachtherapie für Kinder bietet. LogoLeon wird die erste App auf dem Therapiemarkt sein, die den kindlichen Spaß beim Ausprobieren der Mundmotorik in der AR fördert. Um spätere Sprechfehler oder schiefe Zähne zu vermeiden, können Kinder bereits ab vier Jahren präventiv oder therapiebegleitend zur Logopädie mit der App ihre Mundmuskulatur stärken und die Wahrnehmung verbessern.
Platz 3: „Rehago“ – Virtual Reality Training
Philipp Zajac, Johannes Höfener, Anika Ochsenfahrt und Melanie Schweis bilden das Start-up-Team der ReHub GmbH aus Reutlingen. Sie haben ein kostengünstiges Trainingssystem für Menschen mit halbseitiger Lähmung entwickelt. Virtual-Reality-Spiele sollen als Unterstützung der herkömmlichen Ergo- und Physiotherapien dazu beitragen, Nerven neu zu vernetzen und motorische Defizite zu kompensieren. Das System aus VR-Brille, Smartphone und Controller kann in Kooperation mit dem Therapeuten unkompliziert beim Patienten zu Hause oder bald auch in der Klinik angewendet werden.

Quelle: BioRegio STERN

Foto: Joachim E. Röttgers/BioRegio STERN
Foto: Joachim E. Röttgers/BioRegio STERN
11. Juli 2019

Mitgliederversammlung und Sommerempfang

Am 11. Juli 2019 ist es wieder so weit: An diesem Donnerstag finden die jährliche Mitgliederversammlung des BioMedTech-Vereins und anschließend ab 18 Uhr der gemeinsame Sommerempfang mit der BioRegio STERN Management GmbH statt. Dabei werden auch die diesjährigen Preisträger des Science2Start-Ideenwettbewerbs ausgezeichnet. Ehrengast ist in diesem Jahr Dr. Dirk Biskup, Geschäftsführer der Tübinger CeGaT GmbH, einem langjährigen Fördermitglied des BioMedTech-Vereins.

In diesem Jahr lernen die Gäste des Sommerempfangs einen besonders blumigen Ort kennen: das Haus der Rosen in Fellbach (Gärtnerei Fellbacher Schnittrosen). Die Mitgliederversammlung findet zuvor im Restaurant Mauritius (Höhenstr. 5) statt.

Für diejenigen, die noch ein wenig mehr vom schönen Remstal, der Remstalgartenschau und der Kultur in Fellbach genießen möchten, gibt es in diesen Sommertagen viele interessante Vorschläge. Es können Ausstellungen besucht werden, die weit über die Tore Fellbachs hinaus bekannt sind. Hier kommen Kunstinteressierte bei der 14. Triennale Kleinplastik in der Alten Kelter auf ihre Kosten. Für Freiluftenthusiasten bieten sich die Gärten des Mittelalters im Hauskloster der Staufer in Lorch an. Sie verströmen den Charme der Geschichte und lassen die reizvolle Landschaft des Remstals in vollen Zügen genießen. Und wer dann noch Lust auf Feste und Veranstaltungen hat, kann zum Beispiel die Lichternacht im Kloster Lorch, das Schorndorfer Stadtfest oder das Lichterpicknick mit Musikfeuerwerk am Neckarstrand in Remseck besuchen.

Sommerempfang 2019: Es erwartet sie ein rosiges Ambiente
© BioRegio STERN
Impression vom Sommerempfang 2018