Aktuelles
Jetzt bewerben: Wittenstein Biointelligenz Preis 2026
Mit dem Wittenstein Preis 2026 werden innovative Lösungen an der Schnittstelle von Biologie, Technologie und Digitalisierung ausgezeichnet.
Der Preis wird zusammen mit dem Fraunhofer IPA ausgeschrieben und im Rahmen des Biointelligence Congress 2026 am 6. Oktober 2026 auf der Messe Stuttgart verliehen.
Preisgeld:
20.000 € für Unternehmen / Start-ups
10.000 € für Einzelpersonen
Gesucht werden innovative Projekte und Start-ups aus Bereichen wie:
Biointelligenz
Biotechnologie
KI & Digitalisierung
Robotik
Nachhaltige Produktion
Life Sciences
Die Teilnahme bietet neben dem Preisgeld auch Sichtbarkeit im Biointelligenz-Ökosystem sowie Zugang zu Industrie, Forschung und Investoren.
Für Fragen zur Bewerbung und Teilnahme wenden Sie sich bitte direkt an das Fraunhofer IPA bzw. die in der Ausschreibung genannten AnsprechpartnerInnen.
Der Wittenstein Biointelligenz Preis wird von der Wittenstein Stiftung zur Verfügung gestellt, die Firma Wittenstein hat einen Standort in Fellbach. Die Jury setzt sich aus Experten aus dem Bereich Biointelligenz zusammen.
Bewerbungsfrist: 31. Juli 2026
IdeenCamp 2026: Pitches für den vernetzten OP der Zukunft
Am 9. Juli 2026 wurden in Form von Pitches die Projektskizzen in der diesjährigen Ausschreibungsrunde des IdeenCamps im Rahmen des DIIC-Projekts (DIIC „Digitale Integration und Innovation in der Chirurgie“) präsentiert. Gastgeber war die Bentley InnoMed GmbH in Hechingen, deren CEO Sebastian Büchert die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnete.
Die DIIC-Projektpartner dankten ihm und ebenso dem Medical Valley Hechingen, deren Team die Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung übernommen hatte.
Nach dem Kick-off im April waren insgesamt sechs Projektskizzen rund um die Vernetzung von Geräten im Operationsumfeld eingereicht worden, von denen fünf einer Fachjury und der DIIC-Community präsentiert wurden. Die Projekte vermittelten insgesamt einen hervorragenden Überblick über aktuelle Innovations- und Vernetzungsthemen im Operationssaal. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Integration neuartiger minimalinvasiver Systeme, Ansätze zur Cyberresilienz sowie KI-gestützte Modell- und Assistenzsysteme, die medizinisches Personal im OP künftig effizienter und sicherer unterstützen sollen. Bei aller fachlichen Breite eint die Projekte eine große Herausforderung: Regulatorische Fragestellungen spielen im vernetzten Operationssaal eine große Rolle und müssen je nach Ansatz mehr oder weniger tief adressiert werden.
An der hybriden Veranstaltung nahmen rund 20 Personen vor Ort sowie weitere etwa 20 Teilnehmende online teil. Die sehr gute Beteiligung unterstreicht das große Interesse an den Themen des DICC und die hohe Relevanz der Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks.
Im Anschluss an die Pitches startete die Community-Bewertung, die noch am selben Tag um Mitternacht beendet wurde. Auf Grundlage der Community- und Fachjury-Bewertungen werden die Förderempfehlungen ausgesprochen. Aufgrund des auf 500.000 Euro begrenzten Förderbudgets können voraussichtlich zwei Projekte zur Förderung empfohlen werden.
Dr. Steffen Hüttner vertrat den BioMedTech-Verein als einen der vier DIIC-Partner und war von der Qualität und Innovationsstärke der vorgestellten Projekte beeindruckt. Hüttner betonte zudem den Mehrwert: „Mit dem heutigen Ideencamp ist es dem Verein gemeinsam mit dem DICC erstmals gelungen, den Ideenwettbewerb unmittelbar mit konkreten Förderempfehlungen zu verknüpfen. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein für die Weiterentwicklung des Innovationsökosystems dar“.
Auch die Entwicklung der DICC-Community zeige das wachsende Interesse: Mittlerweile umfasst das Netzwerk rund 150 Mitglieder aus insgesamt etwa 90 Institutionen, darunter mehr als 40 Unternehmen. Diese breite Beteiligung verdeutliche das große Potenzial für zukünftige Kooperationen und gemeinsame Innovationsprojekte.
Im Anschluss an die Pitch-Veranstaltung fand der „Spaziergang Medizintechnik“ des Medical Valley Hechingen unter der Leitung des Geschäftsführers Dr. Heiko Zimmermann statt. Die Veranstaltung im Rahmen der Innovationstage Zollernalb wurde ebenfalls bei Bentley InnoMed mit einem gemeinsamen Kick-off eröffnet und bot weitere Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung.
Über das DICC-Projekt:
Mit dem Projekt DIIC „Digitale Integration und Innovation in der Chirurgie“ soll der Transfer neuer Erkenntnisse und Forschungsergebnisse in die klinische Praxis gefördert werden. Konkret geht es um intelligente digitale Assistenzsysteme bei chirurgischen Eingriffen, die zu einer verbesserten Patientenversorgung führen.
Der BioMedTech-Verein hatte das DIIC-Projekt gemeinsam mit den Hochschulen Furtwangen (Innovations- und Forschungszentrum Tuttlingen) und Reutlingen (Fakultät Informatik) sowie dem Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik des Universitätsklinikums Tübingen ins Leben gerufen und damit einen erfolgreichen Antrag in der Pilotförderlinie „Innovationscommunity“ der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundes gestellt.
Das DIIC-Projekt wurde am 1. Januar 2025 gestartet und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für insgesamt 4 Jahre mit fünf Millionen Euro gefördert.
Die Mitgliedschaft in der DIIC-Community ist innerhalb Deutschlands regional nicht begrenzt. Aktuell (Stand Mitte Juli 2026) besteht die Gemeinschaft aus rund 150 Mitgliedern von 90 Partner-Institutionen, die sich über das gesamte Bundesgebiet verteilen, darunter 44 Industrie-, 16 Klinik- und rund 30 wissenschaftliche Partner. Ein weiteres Wachstum des Netzwerks ist ausdrücklich erwünscht, Interessierte können sich gerne an das DIIC-Sekretariat an der Hochschule Reutlingen wenden, wo das Projektmanagement angesiedelt ist (diic-community@reutlingen-university.de.).
Sprecher des Projekts ist Prof. Dr.-Ing. Oliver Burgert von der Fakultät Informatik der Hochschule Reutlingen. Für den BioMedTech-Verein begleitet Dr. Steffen Hüttner federführend das Projekt, für die Klinische Anatomie in Tübingen Prof. Dr. med. Bernhard Hirt und für die Hochschule Furtwangen Prof. Dr.-Ing. Martin Haimerl vom Innovations- und Forschungs-Centrum Tuttlingen.
Ausschreibung TF R-T Forschungscampus BioMedTech für Forschungsprojekte
Die Technologieförderung Reutlingen-Tübingen GmbH schreibt aktuell Labor- und Büroflächen für Forschungsprojekte im TF R-T Forschungscampus BioMedTech in Reutlingen aus. Die TF R-T GmbH stellt diese RegioWIN-geförderte Forschungs-Infrastruktur regional ansässigen Medizintechnik- und Biotechnologieunternehmen zusammen mit Forschungsinstituten zur Verfügung, um in einem Projekt gemeinsam zu arbeiten und zu forschen.
Voraussetzung für die Förderung ist das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zur Lösung von gemeinsamen F&E-Aufgaben (Verbundprojekt) im Bereich der Medizintechnik und Biotechnologie. Die TF R-T GmbH vermietet die Infrastruktur der voll ausgestatteten Labore, Büros und Nebenräume im Forschungscampus zu günstigen Konditionen für einen maximalen Belegungszeitraum von 5 Jahren.
Die Einreichfrist endet am Freitag, 25. September 2026.
Weitere Infos und Unterlagen:
https://www.tfrt.de/technologiegebaude-uberblick/forschungscampus-biomedtech/
4C Bootcamp am 23. und 24. Juli
4C Bootcamp am 23. und 24. Juli: Im 1,5-tägigen Intensivprogramm für MedTech-Gründungsinteressierte in Baden-Württemberg sind noch Plätze frei.
Das kostenfreie Format der Medical Innovations Incubator GmbH richtet sich an MedTech-Startups, Forschungsprojekte und Gründungsinteressierte aus Baden-Württemberg und vermittelt praxisnah die Grundlagen für den Aufbau eines erfolgreichen Geschäftsmodells in der Gesundheitsbranche. Ziel ist es, Wissen für den Aufbau eines tragfähigen Geschäftsmodells in der regulierten Gesundheitsbranche zu vermitteln. Im Fokus stehen die 4Cs: C1 Commercialization, C2 Certification, C3 Clinical Studies und C4 Copyright.
Teilnehmende erarbeiten ihren "Intended Use", entwickeln ihr Geschäftsmodell und erhalten praxisnahe Einblicke in regulatorische Anforderungen. Interaktive Übungen sowie Networking, u.a. beim gemeinsamen Dinner, runden das Programm ab.
Termin: 23. Juli 2026 12-18 Uhr, Dinner 19 Uhr; und 24. Juli 2026 9-15:30 Uhr
Ort: Eisenbahnstraße 63, 72072 Tübingen
Anmeldung/weitere Informationen: Tel. +49-152 52998535, E-Mail drammis@mi-incubator.com
Jetzt bewerben: 4C Accelerator
Achtung Start-ups aus den Bereichen Medizinprodukte, Software als Medizinprodukt und In-vitro-Diagnostik: Die Bewerbungsphase für den kostenfreien 4C Accelerator des Medical Innovations Incubator und der Stiftung für Medizininnovationen ist jetzt geöffnet und läuft bis 3. August 2026.
Für wen | Start-ups mit innovativen MedTech-Produktideen
Was | Vermittlung der 4Cs und Training im „4C Business Modelling“
Warum | Schneller „investor ready“
Zusätzlich | Zugang zur 4C-Community & exklusive Events
Kosten | Dank der Förderpartner ist das Programm für Gründer kostenfrei