Ausschreibung TF R-T Forschungscampus BioMedTech für Forschungsprojekte

Die Technologieförderung Reutlingen-Tübingen GmbH schreibt aktuell Labor- und Büroflächen für Forschungsprojekte im TF R-T Forschungscampus BioMedTech in Reutlingen aus. Die TF R-T GmbH stellt diese RegioWIN-geförderte Forschungs-Infrastruktur regional ansässigen Medizintechnik- und Biotechnologieunternehmen zusammen mit Forschungsinstituten zur Verfügung, um in einem Projekt gemeinsam zu arbeiten und zu forschen.

Voraussetzung für die Förderung ist das Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zur Lösung von gemeinsamen F&E-Aufgaben (Verbundprojekt) im Bereich der Medizintechnik und Biotechnologie. Die TF R-T GmbH vermietet die Infrastruktur der voll ausgestatteten Labore, Büros und Nebenräume im Forschungscampus zu günstigen Konditionen für einen maximalen Belegungszeitraum von 5 Jahren.

Die Einreichfrist endet am Freitag, 25. September 2026.

Weitere Infos und Unterlagen:

https://www.tfrt.de/technologiegebaude-uberblick/forschungscampus-biomedtech/

4C Bootcamp am 23. und 24. Juli

4C Bootcamp am 23. und 24. Juli: Im 1,5-tägigen Intensivprogramm für MedTech-Gründungsinteressierte in Baden-Württemberg sind noch Plätze frei.

Das kostenfreie Format der Medical Innovations Incubator GmbH richtet sich an MedTech-Startups, Forschungsprojekte und Gründungsinteressierte aus Baden-Württemberg und vermittelt praxisnah die Grundlagen für den Aufbau eines erfolgreichen Geschäftsmodells in der Gesundheitsbranche. Ziel ist es, Wissen für den Aufbau eines tragfähigen Geschäftsmodells in der regulierten Gesundheitsbranche zu vermitteln. Im Fokus stehen die 4Cs: C1 Commercialization, C2 Certification, C3 Clinical Studies und C4 Copyright.

Teilnehmende erarbeiten ihren "Intended Use", entwickeln ihr Geschäftsmodell und erhalten praxisnahe Einblicke in regulatorische Anforderungen. Interaktive Übungen sowie Networking, u.a. beim gemeinsamen Dinner, runden das Programm ab.

Termin: 23. Juli 2026 12-18 Uhr, Dinner 19 Uhr; und 24. Juli 2026 9-15:30 Uhr

Ort: Eisenbahnstraße 63, 72072 Tübingen

Anmeldung/weitere Informationen: Tel. +49-152 52998535, E-Mail drammis@mi-incubator.com

Jetzt bewerben: 4C Accelerator

Achtung Start-ups aus den Bereichen Medizinprodukte, Software als Medizinprodukt und In-vitro-Diagnostik: Die Bewerbungsphase für den kostenfreien 4C Accelerator des Medical Innovations Incubator und der Stiftung für Medizininnovationen ist jetzt geöffnet und läuft bis 3. August 2026.

Für wen | Start-ups mit innovativen MedTech-Produktideen
Was | Vermittlung der 4Cs und Training im „4C Business Modelling“
Warum | Schneller „investor ready“
Zusätzlich | Zugang zur 4C-Community & exklusive Events
Kosten | Dank der Förderpartner ist das Programm für Gründer kostenfrei

Weitere Infos und Anmeldung

16.07.2026

Einladung Sommerempfang 2026 am Stuttgarter Fernsehturm

Der BioMedTech-Verein heißt auch in diesem Jahr alle Interessierte willkommen auf dem gemeinsamen Sommerempfang mit der BioRegio STERN Management GmbH und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH. Der Empfang findet am Donnerstag, den 16. Juli 2026 ab 18 Uhr am Stuttgarter Fernsehturm statt (Jahnstraße 110, Stuttgart).

Dr. Achim Plum, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds (HTGF), bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Life-Sciences-Branche mit. Mit seiner Keynote wird er die Preisverleihung des Science2Start-Ideenwettbewerbs bereichern und wertvolle Einblicke in Innovation und Entrepreneurship geben.
Ebenfalls begrüßen wir Marjoke Breuning, Honorarkonsulin des Königreichs der Niederlande in Stuttgart, als Ehrengast der Veranstaltung.

Knüpfen und vertiefen Sie Kontakte zu Gründern, Unternehmern, Wissenschaftlern, Politikern sowie Geschäftspartnern und Finanziers.

Weitere Informationen und Anmeldung

Erfolgreich und inspirierend: Kick-off IdeenCamp 2026

Am 15. April 2026 fand in der Klinischen Anatomie des Universitätsklinikums Tübingen die Kick-off-Veranstaltung zum IdeenCamp 2026 im Rahmen des DIIC-Projekts (DIIC „Digitale Integration und Innovation in der Chirurgie“) statt. Rund 30 Teilnehmer aus der DIIC-Community waren vor Ort und online dabei, um ihre Ideen rund um die Vernetzung von Geräten im Operationsumfeld vorzustellen und in der Runde zu diskutieren. Die Themen reichten von regulatorischen Fragestellungen über neue datengetriebene Assistenzsysteme für den OP bis zur Einbindung von KI-Modellen. Die DIIC-Initiatoren sehen die Ausschreibung als wichtige Wegmarke, um aktuelle Forschungsthemen zur perioperativen Unterstützung und Lösungen für den intelligenten, vernetzen Operationssaal der Zukunft zielgerichtet in die klinische Praxis zu überführen.

Diskussionen mit Mehrwert

Ganz im Sinne des Netzwerkgedankens konnten die Teilnehmenden durch die ganze Breite der in persona versammelten Expertise Ihre Ideen von verschiedenen Seiten erörtern und nahmen zahlreiche Impulse für die weitere Ausarbeitung ihrer Projektskizzen mit. Zudem kristallisierten sich in den Diskussionen neue potenzielle Quervernetzungen mit Mitgliedern der DIIC-Community heraus. Dieser Mehrwert dürfte nicht nur den Projekten der aktuellen Antragsrunde zugutekommen, sondern weit darüber hinaus auf zukünftige Kooperationen ausstrahlen.

Nach der insgesamt dreistündigen Kick-off-Veranstaltung ging die Runde um viele Anregungen bereichert auseinander. Dr. Steffen Hütter, Vorstandsvorsitzender des BioMedTech-Vereins als einem der vier DIIC-Partner, zog ein rundum positives Fazit:

„Mit dem IdeenCamp haben wir ein neues Format geschaffen, um junge Akteure aus Unternehmen und der Akademia zusammenzubringen. Das passt ideal zur Aufgabenstellung des Vereins. Ziel der Vernetzung im Rahmen des DIIC ist es, Innovationen für eine verbesserte Patientenversorgung auf den Weg zu bringen und zwar direkt im Dialog mit den jeweiligen Anwendern. Mein Eindruck war, dass dafür hier und heute so einige Grundsteine gelegt werden konnten“.

Auch Dr. Christoph Pfefferle, Vorstandsmitglied des BioMedTech-Vereins, war voll des Lobes über den gelungenen Auftakt: „Wenn man über den Tellerrand schaut, kommen oft bahnbrechende Ideen dabei heraus. Das kennen wir bereits aus unserer Vereinsgeschichte und das DIIC-Kick-off heute war wieder ein gutes Beispiel dafür.“

Nach dem Kick-off folgen die Pitches

Wer am Kick-off teilnahm, hat jetzt noch bis spätestens 9. Juni 2026 Zeit, um eine Projektskizze für das zweistufige Verfahren einzureichen. Die Antragsteller präsentieren ihre Projektskizzen dann in Form eines Pitches vor Ort und online am 9. Juli 2026 in Hechingen.

Grundsätzlich muss in dieser Ausschreibungsrunde die Vernetzung der Geräte im Operationsumfeld eine zentrale Rolle spielen. Von den folgenden thematischen Schwerpunkten müssen mindestens zwei enthalten sein:

  • Vernetzung und Interoperabilität unterschiedlicher Geräte in (konkreten) medizinischen Szenarien
  • Automatisierung und Gestaltung von Workflows im Bereich vernetzter OP
  • Sammlung, Management und Nutzung von Daten im Bereich vernetzter OP
  • KI-basierte Ansätze im Bereich vernetzter OP
  • Grundlegende Konzepte für die Absicherung regulatorischer Rahmenbedingungen im Bereich der Vernetzung im OP
  • Fragestellungen und Konzepte der Mensch-Maschine-Interaktion bezüglich der Vernetzung im OP
  • Skalierbarkeit und Übertragbarkeit von Ansätzen der OP-Vernetzung
  • Klinische Translation und klinischer Mehrwert von Ansätzen der OP-Vernetzung

Ein weiteres zentrales Kriterium ist die Fokussierung auf noch offene Bedarfe im Rahmen der DIIC Community sowie die klinische Translation. Für Letzteres ist mindestens ein klinischer Partner in die Projektskizze/das Projekt einzubinden.

Die weiteren Details zur Ausschreibung und Anmeldung finden Sie auf der DIIC-Webseite.

Insgesamt stehen 500.000 Euro zur Förderung bereit, die auf mindestens zwei Projekte verteilt werden sollen. Das bietet die Möglichkeit einer bis zu 1,5-jährigen Förderung des Projektvorhabens mit einer maximalen Fördersumme von jeweils 250.000 Euro.

Über das DICC-Projekt:

Mit dem Projekt DIIC „Digitale Integration und Innovation in der Chirurgie“ (DIIC) soll der Transfer neuer Erkenntnisse und Forschungsergebnisse in die klinische Praxis gefördert werden. Konkret geht es um intelligente digitale Assistenzsysteme bei chirurgischen Eingriffen, die zu einer verbesserten Patientenversorgung führen.

Der BioMedTech-Verein hatte das DIIC-Projekt gemeinsam mit den Hochschulen Furtwangen (Innovations- und Forschungszentrum Tuttlingen) und Reutlingen (Fakultät Informatik) sowie dem Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik des Universitätsklinikums Tübingen ins Leben gerufen und damit einen erfolgreichen Antrag in der Pilotförderlinie „Innovationscommunity“ der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundes gestellt.

Das DIIC-Projekt wurde am 1. Januar 2025 gestartet und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für insgesamt 4 Jahre mit fünf Millionen Euro gefördert.

Die Mitgliedschaft in der DIIC-Community ist innerhalb Deutschlands regional nicht begrenzt. Aktuell (Stand Mitte April 2026) besteht die Gemeinschaft aus rund 140 Mitgliedern, die sich über das gesamte Bundesgebiet verteilen, darunter mehr als 40 Industrie-, 16 Klinik- und rund 30 wissenschaftliche Partner. Ein weiteres Wachstum des Netzwerks ist ausdrücklich erwünscht, Interessierte können sich gerne an das DIIC-Sekretariat an der Hochschule Reutlingen wenden, wo das Projektmanagement angesiedelt ist (diic-community@reutlingen-university.de.).

Sprecher des Projekts ist Prof. Dr.-Ing. Oliver Burgert von der Fakultät Informatik der Hochschule Reutlingen. Für den BioMedTech-Verein begleitet Dr. Steffen Hüttner federführend das Projekt, für die Klinische Anatomie in Tübingen Prof. Dr. med. Bernhard Hirt und für die Hochschule Furtwangen Prof. Dr.-Ing. Martin Haimerl vom Innovations- und Forschungs-Centrum Tuttlingen.